Montag, 23. Februar 2026

What am I worth?

Es ist Montag, der 23. Februar 2026, seit meinem letzten Beitrag ist nahezu ein halbes Jahr vergangen. 
Heute bin ich extrem niedergeschlagen. Ich bin unglücklich, traurig, den Tränen nahe.
Was ist passiert?
Nach meinem letzten Post war ich erst mal auch traurig, einfach, weil das Date mit D nie zustande gekommen ist und ich mir echt so sicher war, dass es gut werden würde.
Kurze Zeit später habe ich dann aber über Online Dating T kennengelernt. Auch sehr vielversprechend, auch wenn sie eigentlich nichts Ernstes gesucht hatte. Wir hatten einen tollen Kontakt, deep und schön und waren auch zu einem Date bei ihr verabredet (in Regensburg). Doch kurz vor dem Date hat sich herauskristallisiert, dass sie depressiv ist. Und das nicht nur ein bisschen. Sie konnte das Date nicht halten und ist stationär in die Klinik. Ich habe ihr noch ein paar Mal geschrieben, das letzte Mal dann Anfang Dezember. Darauf hatte sie dann auch nicht mehr geantwortet und ich frage mich, wie es ihr wohl geht.
Anfang Dezember hab ich mich mal mit C zum Essen getroffen, freundschaftlich und wer hätte es gedacht, aber wir hatten einen schönen Moment im Hofgarten, das war irgenwie nicht vorhersehbar ;-)
Am nächsten Tag ein Date, von dem ich aber von Anfang an wusste, dass das nichts wird. Wir haben uns zum Gassigehen mit ihrem Hund und Belli in Ingolstadt getroffen. Es war ganz nett, aber ich hätte mir das sparen können. Aber ich brauchte auch mal wieder ein Date. 
Insgesamt ging es mir im Dezember nicht sehr gut, ich hatte immer Bauchbrennen, es ging mir einfach körperlich nicht gut. Dann hatte ich noch diese OP, die wirklich blöder war, als ich es erwartet hatte.
Ich habe dann noch mit dem Rauchen aufgehört und das halte ich bis heute durch :-) 
Ich war dann über Weihnachten in Pforzheim und es war soweit ok, habe dann mit jemanden aus Filderstadt geschrieben und mich auch verabredet, an Silvester. Bereits ein, zwei Tage zuvor ging es mir wieder noch schlechter und ich hatte am Tag des Dates auch richtig Panik und mir war schlecht. 
Das Date war nix, das wusste ich von Sekunde 1 an und es hätte auch nicht gepasst. 
Danach hatte ich körperlich einen totalen Breakdown und musste mich ins Bett legen und wusste so gar nicht, wie ich das bis abends in den Griff bekommen sollte und sie hatte bereits geschrieben und dass sie das Date toll fand und wie ich es gefunden hatte und ich war ehrlich und meinte, dass bei mir der Vibe gefehlt hat.
Silvester habe ich mehr schlecht als recht überstanden und bin am nächsten Tag zurück nach MUC und es ging mir richtig blöd. Mir war immer noch schlecht. 
Daheim empfing mich eine unendliche Leere. Es war ganz seltsam und ich wollte nach MUC, ohne, dass ich was vor hatte. 
Also habe ich angefangen, Puzzle zu machen und die Tage rumzubekommen. Parallel ging es mir körperlich noch immer nicht gut. 
Dann schrieb mir mein Silvesterdate, ob wir uns noch mal treffen könnten, da das Date doch so toll war und wir uns so gut verstanden haben...ich sagte nein, doch sie ließ nicht locker und meinte dann, dass sie auch nach München kommen würde. Ich war so strange hin- und hergerissen, so als ob ich neben mir stünde und irgendwann mein Gefühl hinterfragte. 
Dann habe ich ihr das auch geschrieben und dass ich wüsste, wenn ich es wollte. Dann kam noch mal, ob es mir leichter fallen würde, wenn sie es mit einem Besuch bei ihrem Bruder verbinden würde. 
Dann sagte ich ok. Und wir haben uns am 5.1. noch mal in LL getroffen. Und was soll ich sagen, es war ganz genauso wie bei 1. Date. Für mich war da einfach so gar kein Vibe. Und auch die Entfernung war mir einfach zu viel. 
Nach dem Feiertag bin ich dann endlich wieder zurück ins Büro, ich konnte es nicht abwarten, wieder Normalität zu haben.
Am Montag darauf, am 12.1., es war nach halb 6 abends waren in meinen archivierten Chats plötzlich zwei ungelesene Nachrichten. Ungewöhnlich. Weil ich darin nur einen hatte, der regelmäßig Nachrichten hatte.
Ich dachte mir schon, dass es irgendein Date sein könnte.
Und so war es auch. Es war D. Aus dem vorigen Sommer. Sie entschuldigte sich für ihr verhalten und dass wenn es gut für sie lief, ich ihre Entschuldigung annehmen würde und wenn es richtig richtig gut für sie laufen würde, ich mich mit ihr treffen würde. ...
Wow, es schlug direkt ein. Ich freute mich so sehr.
War sie damals nicht emotional verfügbar, sagte alle treffen ab und nun das. Ich war so richtig aufgewühlt, positiv, ich freute mich. 
Ich antwortete ihr nachdem ich zuhause war. Und zwar, dass ich sie treffen wollen würde. Wir verabredeten uns für Samstag in einer Woche  (24.1.), es war ja erst Montag. Und wir telefonierten dazwischen und schrieben jeden Tag. Es war, als würden keine 4 Monate dazwischen liegen. 
Und dann kam endlich dieser lang ersehnte 24.1. 
Ich war so nervös. Mir ging es die ganzen Tage zuvor einfach nicht so gut und ich wusste, ich würde nicht so gut essen können. 
Und bis zuletzt war ich mir auch nicht sicher, ob sie wirklich kommen würde, nachdem sie einfach schon all die Dates zuvor abgesagt hatte. 
Dann meinte sie, es würde später werden, sie würde noch im Stau stehen - sie wollte etwas früher kommen, um noch eine kleine Runde mit Bella zu gehen, bevor wir zum Italiener fahren würden.
Also ging ich mit Bella alleine und wartete. Dann kam eine What's App, dass sie lost ist und ich fragte, ob ich sie holen solle und sie meinte ja. 
Ich bin raus, ich fand ihr Auto, aber sie war nirgends. Ich rief sie an und habe gesagt, sie soll Richtung Auto zurück. Wir liefen uns entgegen, es war dunkel und ich konnte sie trotzdem lächeln sehen und ich wusste, dass ich sie toll fand. Genau vor meinem Gartentor trafen wir aufeinander und umarmten uns. Wir gingen rein, sie schaute mich an, machte mir ein Kompliment und ich gab es zurück.
Dann fuhren wir zum Italiener, sie fuhr, auch wenn ich es angeboten hatte. 
Es war aufregend, wir gingen rein, nahmen Platz (auch wenn es kurz ein Missverständnis bzgl. Reservierung gab). 
Wir tranken Weißwein, unterhielten uns so gut, lachten viel. Ich fand sie mega, mega, mega und ich konnte mein Glück kaum fassen. Wir stellen fest oder sie, dass wir matchen würden und sie meinte auch, dass sie auf mich steht und ich fragte nur nach, ach tust du das? Es war das schönste, schönste, schönste Date seit Langem. Ich konnte es so gar nicht fassen. 
Dann bestand sie darauf, die Rechnung zu übernehmen, obwohl ich sie gerne eingeladen hätte. Es kommt allerdings nicht oft vor, dass ich mich einladen lassen, weil ich sonst das Gefühl hatte, dass ich der Person was schuldig wäre.
Sie meinte schon während des Dates, dass sie mich wiedersehen wollen würde. Ich sie auch.
Wir fuhren zurück, verabschiedeten uns im Auto mit einer Umarmung und dass wir uns wiedersehen würden. Ich hätte sie gerne geküsst, doch irgendwie passte es nicht.
Ich war so geflasht. Ich war soooo begeistert von ihr. Es war der Hammer.
Wir schrieben wirklich weiterhin jeden Tag, ich würde am kommenden WE nicht da sein und dachte mir, ob wir uns vielleicht in der Woche noch treffen könnten, aber dazu machte sie keine Anstalten und auch eigentlich nicht für das WE drauf (auch wenn ich gar nicht da sein würde). 
Nach dem WE in Pforzheim bin ich noch direkt nach Hamburg für 3 Tage. 
Wir schrieben, sie schickte mir Bilder von sich, wir telefonierten. Ich konnte nicht abwarten, von Hamburg zurückzukommen, um sie an dem WE endlich wiederzusehen. Sie meinte, sie hätte wieder Schule und würde daher Sonntagabend vorschlagen. Ich freute mich wie wahnsinnig.
Körperlich ging es mir die ganze Zeit nicht so gut. Als ich aus HH zurückkam, fühlte ich mich unfassbar schlecht. 
Die Tage darauf wurde es ein bisschen besser. Samstags telefonierten wir wieder, sie hatte einen Kater ;-) und ganz salopp meinte sie, ob es auch ok wäre, wenn wir uns Montagabend statt Sonntag treffen würden. Ich war ja schon wieder im Wartemodus gewesen und war enttäuscht. Aber gut, dann Montag, ich wusste, ich musste Dienstagabend nach Pforzheim, da ich einen Workshop in Stuttgart hatte. Gut, dann Montag. Ich ging einkaufen, ich würde Lasagne und Salat machen wollen. Ich putzte die Wohnung, bereitete Sonntagabend schon einiges vor (deckte den Tisch, putzte Salat...), blieb Montag im Home Office, nahm spontan einen halben Tag frei, damit wir einen tollen Abend haben können.
Sonntagabend schrieb sie mir noch, dass ihr Büchlein an Führungskräfte verteilt werden sollte, ich gratulierte ihr und meinte, darauf würden wir anstoßen und sie schrieb, dass sie sich auf den morgigen Tag freute. Ich mich auch. So sehr.
Nach unserer Guten Morgen Nachricht und bis später, schickte sie einen Screenshot einer Kollegin und dass sie am nächsten Tag arbeiten müsste. Ich fragte, ob dann unser Treffen nicht stattfinden würde und sie meinte, nein. Das war mir alles zu durcheinander, zu viel hin- und her und ich fragte, was sie von der Idee halten würde, dass wir auf ihren Erfolg anstoßen würden (schon früher) und ich sie nach Hause fahren würde.  
Daraufhin meinte sie, ob ich im Home Office wäre und ich sagte, ich hätte nachmittags sogar frei. 
Und sie sagte dann, dass sie versuchen würde, früher zu gehen, um noch zu mir zu kommen. 
Ich holte sie um 15 Uhr gemeinsam mit Bella an der U-Bahn ab, nachdem ich morgens direkt wieder den Tisch abgedeckt hatte. 
Sie strahlte mich an, umarmte mich. Wir gingen zu mir, ich fragte, was sie trinken wollen würde. Sie meinte, einen Tee. Ich meinte, dass wir aber schon noch anstoßen würden und sie bejahte. 
Wir saßen auf der Couch, es war ein bisschen verkrampft und angespannt. Redeten ein bisschen über Dating und dann, nach so 10, 15 Minuten meinte sie "Ich küss dich jetzt einfach", beugte sich vor und küsste mich. 
Der Mittag nahm eine ganz andere Wendung und wir küssten und küssten, intensiv, körperlich, sexy. Wir kuschelten, wir streichelten, schauten uns an. Es war so schön, vertraut, sexy. Ich habe es so genossen und ich weiß, sie auch. 
Ich habe sie dann zu ihrer Schwester gefahren, da sie mit ihrem Chef zurück gefahren ist.
Später schrieb sie mir, dass sie nicht aufhören kann an mich zu denken. Und einen Kuss-Smiley...ab diesem Moment waren die Nachrichten süßer, näher, sie sagte mir, sie vermisse mich, sie könne es nicht erwarten, mich wiederzusehen, fragte, ob wir telefonieren könnten, da sie mich gerne hören wollen würde...ich war so glücklich. Ich konnte es nicht fassen. 
Und sie fragte mich bei einem dieser Telefonate, ob sie, wenn sie dann die Woche darauf wieder in die Schule müsse, bei mir bleiben könnte - jaaaaaa, natülich :-)
Strangerweise ging es mir in diesen Tagen nach unserem Treffen so richtig schlecht körperlich, ich hatte Panikattacken, ich konnte nicht essen, hatte Schmerzen. Ich schob es darauf, dass ich mich so sehr auf was freute und dann ging es mir ja immer schlecht. Vermutlich stimmt das auch, aber da war noch was anderes. Die Angst, dass es nicht so bleiben würde. 
Sie fragte mich auch, ob ich sie besuchen wollen würde am Sonntag darauf. Samstags war Valentinstag und sie war bei einer Freundin eingeladen, was sie wohl schon lange ausgemacht hatte und sie es bedauerte. Ich freute mich. Samstag klingelte es vormittags an meiner Tür und Fleurop kam. Ein wirklich schöner Strauß Blumen mit einer Karte "Will you be my valentine? x D"
Ich konnte mein Glück kaum fassen.
Wir schrieben schön, sie rief noch an, da meinte sie schon, dass es ihr nicht so gut ginge, aber sie sich so auf morgen freuen würde. Ich hatte Angst, dass es mir nicht endlich besser gehen würde, die Panikattacken waren soooo präsent, sie hörten nicht auf, immer und immer kamen sie.
Sonntags wachte ich auf und es ging mir besser. Dann kam der Anruf, sie wäre krank und müsse es leider absagen. Es klang so echt und sie krank und ich glaubte ihr und mit meiner körperlichen Verfassung vielleicht auch besser so. Es war ok für mich.
Sie schrieb mir, dass sie mich seeeehr vermissen würde. Ich sie auch. 
Die nächsten Tage telefonierten wir noch zweimal und sie fragte auch noch mal wegen dem kommenden Wochenende. Wow, zwei Nächte würde sie da sein. Ich freute mich, es machte mir auch bisschen Angst, ob es mir auch gut genug gehen würde, aber ich versuchte, mein Vertrauen zu meinem Körper wieder aufzubauen und war zuversichtlich.
Ich dachte vielleicht, wir würden freitags noch telefonieren, um den Sonntag zu planen, ich würde noch mal einen Versuch starten, für sie zu kochen oder eben planen, worauf sie Lust hatte. 
Sie meinte, ob wir Samstagvormittag telefonieren wollen. 
Am Samstag schrieb ich ihr eine Guten-Morgen-Nachricht und sie meinte nur, dass sie gerade im KH wegen ihrer Tante wäre und sie sich später melden würde mit zwei Kuss Smileys. Ich antwortete, dass mir das leid tun würde ich hoffte, dass nichts Schlimmes sei. 
Und darauf folgte...nichts. Ich hörte den ganzen Tag einfach nichts. Ich machte mir Gedanken. Natürlich zu recht. Ich spüre immer, wenn was nicht stimmte. Doch ich habe sie nicht angerufen, ihr nicht geschrieben. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, ich wusste, sie würde am Sonntagabend nicht kommen, es war was passiert. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, was. 
Als am nächsten Morgen wieder keine Nachricht da war, schrieb ich ihr, ob was passiert sei, ob alles ok sei. 
Und dann meinte sie, dass der Tag Chaos war und dass ihr guter Freund (ich hatte schon bei unserem ersten Date gesagt, dass der mit Sicherheit was von ihr will) einen 4-seitigen Liebesbrief vorgetragen hat und sie sich geküsst hätten und sie nun durcheinander ist.
Daraufhin flossen meine Tränen, ich konnte nicht fassen, was sie da schrieb. Es traf mich so sehr und mit voller Breitseite, hing ich doch schon voll drin. 
Mittags telefonierten wir kurz, aber ich war wirklich total fassungslos, so sehr verletzt. Dann fragte sie mich auch noch, was sie jetzt tun solle, sie wäre so durcheinander. Sorry, aber ich war nicht die richtige Person, dies zu fragen. 
Ich hatte auch gehofft, dass sie es total bereuen würde, aber sie sagte mir auch, dass sie sich seither so schlecht fühlen würde. Nun gut, ich fühlte mich ja super. Sie konnte so gar nicht meine Perspektive einnehmen. Und dann fragte ich sie, was sie sich wünsche. Sie meinte, Raum. Ok, sagte ich. 
Er würde sie weiterhin zubombardieren mit seinen Liebesschwüren, während sie zu mir keinen Kontakt hatte. 
Ich fühle mich so wertlos, so dumm, so verletzt. Wieso macht sie das mit mir? Wo ist mein Selbstwert hin? Das ist gemein, so behandelt man jemanden, den man mag, nicht. Habe ich keinerlei Respekt verdient? Und nun soll ich warten?
Weil es mir so selten passiert, dass ich jemanden so toll finde. 
Und ich wünsche mir Verbindlichkeit, Verbindung, Respekt, Liebe. Und eigentlich weiß ich, dass ich das auch verdient habe. Und ich würde ihr das so gerne auch zurückgeben, das und noch viel mehr. Aber ob ich erstens diese Chance bekomme und zweitens, sie überhaupt noch möchte, ich weiß es nicht. 
Nur, dass mir das schon wieder passiert, das ist einfach nicht fair. 
Und mal wieder ist mein Leben einfach weit weg von gut :-( 




 

Mittwoch, 3. September 2025

Disappointed & Powerless

 Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, dass ich jemals wieder in meinen alten Blog schreiben würde. Aber heute habe ich wirklich das Bedürfnis. Es ist Anfang September und fast 7 Jahre seit meinem letzten Eintrag. 
Was unter anderem nach meinem letzten Beitrag, und zwar kurz danach, passierte ist, dass ich wirklich die Liebe gefunden hatte. Und das nicht mal online. Ich war feiern mit Freunden und habe auf einer queeren Party eine angesprochen und es kam zum One Night Stand. Dabei sollte es eigentlich bleiben, doch wir haben uns wiedergesehen und wieder und wieder. Und ich habe mich verliebt. Wir uns. Wir sind nach Salzburg gefahren (4 Wochen nach dieser ersten Nacht), waren im März darauf auf Malta, kurz vor dem Rückflug sagte sie mir, dass sie mich liebt. Mein Herz ist gehüpft und ich habe es zurückgesagt. Wir waren in den USA, in Slowenien, Andalusien, Südtirol. Schweden, Lappland, haben einen Senior-Hund (meine allergrößte Liebe bis heute) aufgenommen, sind zusammengezogen, haben die Corona-Krise gemeistert. Wir haben die für mich perfekte Beziehung geführt. Ich habe sie geliebt. Alles an ihr. Jeden Moment mit ihr. Es war eine schöne Beziehung. Doch sie war auch 10 Jahre jünger als ich und hatte sich vermutlich nicht ausgelebt. Ich schon. Ich war angekommen. Ich war zufrieden. Ich war ausgeglichen, glücklich. Ich war all das, was ich mir immer gewünscht hatte. Dann hat sie mich mit ihrer Chefin betrogen, sich getrennt, ist ausgezogen (nach einigen Wochen). Eine Welt ist für mich zusammengebrochen.
Das Einzige und natürlich auch Wichtigste für mich, das mir geblieben ist, das ist Bella, unsere Hündin. Es war mir wichtig, dass sie bei mir bleibt. Sie bereichert mein Leben jeden einzelnen Tag, auch wenn ich unfassbare Angst habe, sie könnte irgendwann nicht mehr sein, denn sie ist mittlerweile schon 17.
Die Trennung ist nun schon knapp über 3 Jahre her und sie hat längst jemanden neuen, ist glücklich. Während ich versuche, wieder auf die Beine zu kommen. 16 Dates später, 2 ONS, 1 F+ und 3x der Versuch, was zu starten - sitze ich immer noch alleine auf der Couch. 
Ich bin unglücklich. Punkt. 
Ja, es mag sein, dass ich das an einer Partnerin festmache. Aber es muss doch auch ok sein, wenn man mal ausspricht, dass immer alles alleine zu bewältigen, einfach hart ist. Egal ob es der geliebte Hund ist, die Kosten, Haushalt, wenn irgendwelche Dinge zu tätigen sind, egal was, man es immer alleine machen muss, man nicht die Person hat, der man alles erzählt und auch die Person, mit der man körperliche Nähe erleben kann.
Und Online-Dating macht mich fertig. Ich könnte das ja nicht, das sagen immer so viele in ihrer ach so tollen langjährigen Partnerschaft. Oh, ich will es gar nicht anders, sollte ich antworten. Darauf habe ich hingearbeitet, damit ich geghostet, gebencht, gecatfished oder was auch immer werde.
Die Auswahl an femininen, lesbischen Frauen ist schwindend gering. Die ohne psychische Probleme geradezu null.
Männer, Offene Beziehungen, polyamor, wissen nicht, was sie wollen, Frauen,die ihre Männer betrügen wollen - das entspricht 98% aller vorgeschlagenen Profile, dann noch 1% burschikos und 1% feminin. Und darunter passen dann natürlich nur sehr wenige, denn mit dem Alter hat man schon so viel ausprobiert, dass man schon weiß, was niemals funktionieren kann.
Eigentlich hätte ich Freitag ein Date gehabt mit einer Frau, mit der ich seit 7 Wochen in Kontakt bin, wir haben telefoniert, schreiben in einer angenehmen Häufigkeit. Ich habe mich so sehr darauf gefreut, weil ich einfach das Gefühlt hatte, dass es passen könnte. Keine Ahnung, woher ich diese Zuversicht hatte. Und ich weiß genau, dass sie das auch dachte, doch sie traut sich nicht. Sie sagt, sie kann mich nicht treffen, weil sie emotional nicht erreichbar ist. Why. Why. Why. Es hätte doch gut werden können, lässt man sich das entgehen? Aus Angst? Ist das auch wirklich wahr. Ich glaube es ihr. Normalerweise glaube ich sowas nicht. 
Ich bin ehrlich schrecklich enttäuscht. Und nun wieder von vorne. Wie seit 3 Jahren. Ich bin traurig und niedergeschlagen. Kraftlos. Soll ich Dating und damit mich aufgeben? 
Und ein bisschen schwingt mal wieder mit - ich bin einfach nicht gut genug. Aber ich weiß, ich bin es. 


  
 

Montag, 15. Oktober 2018

Always this way...

"It's gotta be this way, it's always this way..." singt Madeleine Juno. Und so alt das Lied auch ist, so sehr trifft es dann doch zu. Dieser Blog ist so unbelebt. Genau, wie ich es bin. Zur Zeit. Und immer wieder. Heute ist der 15.10.2018 und wir haben noch immer über 20 Grad, ein traumhafter Sommer, ein traumhafter Herbst. Nur in mir drin fällt es mir unheimlich schwer, das zu sehen und zu leben. Immer wieder versuche ich mir klar zu machen, wei besonders dieses Leben ist und dass es mir doch eigentlich gut geht. Aber auch nur eigentlich. Denn überall lauern sie die Zimperlein, körperlich und seelisch.
Es hat eine ganz lange Zeit gedauert, bis ich nach S. wieder jemanden kennengelernt habe und vor allen Dingen, hat mich ein seltsames, schlechtes Gewissen gegenüber S. immer verfolgt. Als dürfte ich nicht frei sein. Als wäre ich diejenige, die es nicht genug versucht und gewollt hatte, aber so ist das nicht.
Und irgendwann konnte ich mich davon befreien. Und ich habe "Augsburg" kennengelernt. Es war Ekstase vom ersten Moment an. Es war einfach wie eine Droge und dennoch mit so viel Aufmerksamkeit und Achtsamkeit verbunden. Du meine Güte, achtsam war ich wohl schon immer, aber noch nie habe ich dieses Wort so oft verwendet.
Neben so viel Anziehung war da einfach ein liebevolles miteinander umgehen, Intensität und das Wissen, es wird niemals mehr werden.
Wie lange kann man damit umgehen? Wie sehr kann man versuchen, sich selbst zu belügen? Wie lange hält man es aus? Wie sehr möchte man Dinge sagen und muss es sich verbieten?
Zum ersten Mal haben wir nach 6 Monaten in unserem gemeinsamen Kanada Urlaub geredet. Eine Welt brach zusammen und gleichzeitig war es ein traumhafter Urlaub.
Und in manchen Momenten hat sie vergessen, dass sie nicht frei ist für mehr. Und sie hat mich so viel mehr spüren lassen, als sie jemals in Worte gefasst hätte.
Tja und ich wollte einfach mehr irgendwann. Obowhl ich doch genau wusste, dass wir gar nicht zueinander passen. Ist es die Spannung? Oder ist es einfach auf's Herz hören? Doch wie auch immer, es war einseitig und ich wusste immer, wenn ich ihr sage, dass ich mich verliebt habe, dann war es das. Also habe ich es ertragen. Doch natürlich kann man eigene Signale nicht immer unterdrücken und so hat sie sich von mir entfernt und ich habe mich immer schlechter gefühlt und so begann ein Teufelskreis. Teuflisch für alle und schmerzhaft für mich. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und habe es ihr gesagt und damit war von heute auf morgen alles vorbei.
Das Ende traumhafter, glücklicher, ekstatischer Momente.
Die letzten Wochen waren eine Gradwanderung für mich, eine Zerreissprobe und kaum auszuhalten. Und ich frage mich, inwiefern habe ich mich verändert? Und wieso ist es immer der gleiche Weg? Wieso wiederholt es sich alles immer und immer wieder? Was genau ist eigentlich Glück? Und was Zufriedenheit? Und ist es überhaupt möglich, dass solch ein Zustand länger anhält? Im Januar habe ich im Radio den Flug für Kanada gewonnen. Ich glaube, es war der glücklichste Tag in einer sehr langen Zeit. Ich war unbeschwert, an diesem Tag hatte ich einen traumhaften Job, Glück im Spiel, eine Freundin, die sich mit freut und Augsburg, die da war und das mit mir zelebriert hat. Und dann ist er vorbei, dieser absolute Glückmoment, der einfach nicht steigerbar ist und auch nicht haltbar. Und ein paar Monate später ist nichts, nichts von alldem übrig. Im Gegenteil, der Charakter wird nach jahrelanger Freundschaft komplett in Frage gestellt und verschwindet aus dem Leben und die Liebe, die man gerne geben würde, sie kann nicht zurückgegeben werden und zurück bleiben einsame Momente.
Die Frage ist also, ob diese Glücksmomente nur deshalb so intensiv sein können, weil die unglücklichen Momente ebenfalls immer wieder präsent sind. Gibt es diese Grundzufriedenheit? Und würde mir das eigentlich genügen? Ist es das nach mehr streben? Oder einfach die Verzweiflung?
Always this way...

Sonntag, 3. September 2017

Die Baby-Shower Party

Ich glaube, es wird Zeit, dass ich hier mal wieder rein schreibe.
Es ist Sonntag, der 3. September 2017 und mit dem meteorologischen Herbstanfang trat am Freitag auch ehrlich der Herbst ein. Ich bin schockiert! Der Sommer darf nicht vorbei sein. Niemals darf er zu Ende gehen. Ich liebe Sommer.
Ok, dafür habe ich Zeit und Lust, hier was zu schreiben.
Könnt Ihr glauben, dass ich seit Sex and the City Staffel 2 noch nie mit einem Baby Shower konfrontiert worden bin? Eigentlich bin ich ja auch davon ausgegangen, dass ich das niemals werde.
Aber gut. Gestern war es soweit. Ab 16 Uhr ging es los. Ich bin pünktlich um 16.20 Uhr losgefahren. Dann habe ich mich direkt im Ort vertan. Ich dachte Taufkirchen bei München, aber nein, es war Taufkirchen (Vils) bei Landshut und mein Navi zeigte eine Stunde fahrt an. Ich schaute, ob etwa Stau auf der Autobahn sei, aber das Navi zeigte nichts an und das erste Erstaunen kam, als ich bereits bei Garching von der Autobahn sollte. Also nach nicht mal 10km. Das bedeutete also, dass es über Land ging. Raus aus der Zivilisation. Das Wetter lud nicht zur idyllischen Fahrt ein, es war nämlich grau und kalt und ich konnte schon froh sein, dass es nicht regnete.
Mit leichter Verspätung  bin ich also um 17.25 Uhr angekommen (hatte mich trotz Navi auch noch verfahren, weil einfach die Straße gesperrt war).
Dort angekommen stand ich also auf einem Hof in the middle of nowhere.
Ich entdeckte eine Scheune und vermutete Menschen darin.
Es waren Männer darin, nur Männer. Also auch Menschen. Doch sie schickten mich zu den anderen Frauen (und ich wusste, auch Kindern).
Zaghaft bewegte ich mich auf den Wintergarten zu und behielt mir eine kleine Hoffnung, dass es anders sein würde, als ich es erwartete.
Nein, es war mindestens genauso oder schlimmer. Da saßen sie also, die Mütter, Frauen von Männern mit Ring am Finger und ihre dazugehörigen Ableger.
Sofort bekam ich dieses unwohle Gefühl und diesen Drang sofort wieder gehen zu wollen. Doch dann sah ich meine Freundin wegen welcher ich gekommen war und freute mich ernsthaft unglaublich sie zu sehen. Hochschwanger. 2 Jahre hatten wir uns nicht gesehen und nun saß die Hamburger Stadtmaus mittendrin. Niederbayerisch, abschnitten von der Welt mit ihren Familien. Mein erster Gedanke war, ob sie sich dort wirklich wohlfühlte.
Die Spiele hatte ich größtenteils verpasst, was ein Glück. Nur das mit Batik-Farben Beschmieren von Kinderstofftüchern und Stramplern stand noch an.
Wie ging das noch mal? Ich konnte mich nicht erinnern. Das hatte ich das letzte Mal im Zeltlager vor 24 Jahren gemacht. Ich band also willkürlich Gummibänder um den feuchten Strampler und schüttete Lila, Rot und Blau zusammen in eine Tüte. Fertig. Wird bestimmt super aussehen. Ich bin bei sowas ja eh mega talentiert. Aber gut, ich werde es eh nie anziehen können. Obwohl klein und dünn, passt mir sowas dann auch nicht. Praktisch natürlich mit dem unten aufmachen...ach herrje, ich komme wieder vom Thema ab.
Ich habe eine Frage. Welchen Namen sollte man einem Kind geben? Vielleicht Laura oder Lena? Auf keinen Fall Bärbel, oder? Aber da war sie, diese Mutter mit den Naturfransen aufm Kopf, die zu allen Seiten abstanden, der rotgerahmten Brille, der gerade geschnittenen Jeans ohne Schnitt, den Bergschuhen und der Regenjacke, die immer wieder nach ihrem wirklich nicht sehr hübsch ausschauenden Ableger "Bärbel" rief. Bärbel, ich bitte Sie, wie kommt man auf diesen Namen? Bei der Mutter kein Wunder, aber das Kind hat doch keine Chance im Leben.
Ich war deutlich fehl am Platz und ich bin wirklich keine Tussi.
Ich mag das Landleben ja, sofern es idyllisch ist, aber das war einfach nur weit weg vom Schuss und das in Niederbayern oder Biederbayern. Ja, das passte besser. Es kam mir alles so hinterwäldlerisch vor. Ob die überhaupt wussten, was lesbisch ist, wenn ich es erwähnte? Ich denke schon, aber die waren 5 Jahre jünger und hatten bereits alles für's Leben erledigt. Kröten, Haus, Mann...ist dies wirklich das Ziel? Ist man dann glücklich? Ich frage mich manchmal, wieso das auf dem Land immer so ist und in der Stadt nicht? Was ist der tatsächliche Grund dafür? Sind Stadtmenschen egoistischer? Brauchen sie mehr, um zufrieden zu sein? Und wenn ja, wieso? Ich muss das unbedingt analaysieren. Woher kommt das?
Falls jemand die Antwort kennt, bitte unten posten.
Ach ja...was ist eigentlich schlimmer, wenn jemand dieses Familienidyll lebt oder wenn jemand meint, dass er täglich sein Leben auf Instagram breittreten muss? Wen interessiert das eigentlich?
Und ab wann darf man sich für eine Freundin schämen?

Bis zum nächsten Mal.

Ps.: Sorry, the old Heike can't come to the phone right now. Why? Oh, cuz she's dead :-)

Dienstag, 6. Oktober 2015

Demons

Es ist Dienstag, der 6 Oktober 2015 und das Wetter ist noch mild, aber bald ziehen dunkle Wolken auf. Aber nicht im Privaten. Es ist nur Petrus der Kack-Laune hat. Dennoch sind die dunklen Gestalten manchmal auch am privaten Horizont. Ich nenne sie Dämonen. Jeder hat sie. Manchmal verkriechen sie sich nach ganz weit hinten und wir können sie vergessen. Doch manchmal arbeiten sie sich ganz in den Vordergrund und wir fragen uns, wo kommt ihr denn so plötzlich her? Und was wollt ihr von mir? Verschwindet, aber schnell. Sie stehen für verschiedene Emotionen. Sie sind das Gewissen, sie sind Unsicherheit, sie sind Angst, sie sind Vertrauen und so vieles mehr. Doch: Stehen sie eigentlich nur für Schlechtes? Manchmal ist es gut zu wissen, dass da jemand ist, der Dinge hinterfragt. Unsere Dämonen. Ungünstig ist nur, dass sie meistens in den unmöglichsten Momenten auftauchen. z.B. waren S und ich zusammen auf Kurztrip durch Kroatien und Slowenien. Wie sehr hatten wir uns darauf gefreut. Doch dort angekommen, mussten wir feststellen, dass uns speziell Kroatien nicht ganz taugt. Das Wetter war nicht berauschend und wir haben uns unwohl gefühlt. Das wiederum führte dazu, dass das Körperliche nicht mehr so zum Vorschein kam, wie wir es kannten. Wir hatten einige Meinungsverschiedenheiten und schwupps, da sind sie auch schon, unsere Dämonen und wollen angreifen. Sie bringen uns zum Grübeln, Dinge in Frage zu stellen usw. Sie verwirren unsere Gefühlswelt. Aber man muss sich einfach nur seinen Dämonen stellen. Sie werden nie ganz verschwinden, sie können aber ganz klein werden und in den Hintergrund treten, wenn wir wissen, wie wir mit ihnen umgehen. Miteinander reden, wissen, dass es nur Ängste sind, die hinterfragenden Dämonen ebenfalls hinterfragen. So kann man lernen mit ihnen umzugehen und das Schöne tritt wieder in den Vordergrund. Wir brauchen unsere Dämonen, denn sie schützen uns auch. Doch unsere Dämonen können nicht immer unterscheiden und tauchen gefühlt auch mal im falschen Moment oder bei der falschen Person auf. Doch vielleicht ist das wichtig, damit wir uns nicht selbst verlieren. Für mich kann ich sagen, dass ich sie ernst nehme, sie mir anhöre, aber mich nicht durch sie verunsichern lasse. Über sie sprechen und Ängste nicht verstecken, das alles hilft. Und vielleicht auch viel mehr im Hier und Jetzt leben als all zu sehr über das nachzudenken, was irgendwann mal passieren könnte. Das heißt nicht, dass man seine Träume abschalten soll oder keine Gedanken an die Zukunft haben soll, sondern einfach, auch mal die Gegenwart so zu nehmen, wie sie ist. Hat man mal Streit, dann bedeutet das nicht das Ende. Und wenn man schöne Momente hat, dann sollte man sie genießen und nicht über ihre Lebensdauer nachdenken. S. und ich hatten deshalb ein wirklich wunderschönes Wochenende, wir waren in Pf und es war gut. Damit hatte ich nicht gerechnet, der badische Dämon hatte sich gemeldet, doch umso schöner war es. Und wir konnten uns genießen und das soll auch so bleiben.

Montag, 14. September 2015

O, O, O

Oh Monday. Wie immer, oder? Es ist Montag, der 14. September 2015 und es regnet. Das passt Du diesem Tag. Das O steht übrigens nicht nur über meine Verwunderung, dass schon wieder Montag ist. Es steht für, O wie schön ist es, jemanden für sich gefunden zu haben. Doch finally steht es für O, O, Orgasm :-) Jetzt muss ich schmunzeln. Ich freue mich so sehr darüber, dass diese scheiss Blockade endlich gelöst wurde. Irgendwie bin ich schon strange manchmal. Aber es war für mich wichtig. Endlich kann ich mich wieder entspannen. Thx to S. Du hast es geschafft. Ich wusste, dass Du das früher oder später tun würdest. Dennoch ist es einfach schön. Mein Körper reagiert sehr gut auf Dich. Und mein Herz auch. Wer hätte gedacht, dass aus einer anfänglichen Affäre so etwas Wunderschönes werden würde. Eben immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Und umso schöner ist es dann auch. Es ist so viel passiert seit ich das letzte Mal hier rein geschrieben habe. Ich habe Goodbye zu den ADs gesagt, das nicht immer einfach ist, weil ich jetzt wieder ganz alleine für meinen Serotoninspiegel verantwortlich bin, aber ich weiß, dass ich das kann und so langsam kann ich auch sagen, ja, ich glaube, das geht auch ohne sehr gut. Evtl. hängt auch mein O-Problem damit zusammen, hing, möchte ich an dieser Stelle betonen. Hihi. Mein Kopf ist aber auch ständig in einem Gedankenkarussel. Ich würde gerne mal hineinsteigen und schauen, was da immer so abgeht. Ist dann wie bei Asterix & Obelix in Rom, Passierschein 138a oder welcher auch immer. Ist übrigens im Standesamt in München auch so. Endlich habe ich es geschafft, aus der Kirche auszutreten. Als wäre es so anstrengend mal auf das Standesamt zu fahren. Gott, wie im Knast dort und alles grau und alles und alle hässlich. Sollte ich doch jemals heiraten, dann aber ganz sicher nicht in München. Vielleicht Tegernsee? Aber da habe ich ja nicht wirklich einen Bezug zu. Das ist dann ja auch doof irgendwie. Landkreis München? Aber wo? Und was mache ich mir da eigentlich grad Gedanken drüber? Irgendwie scheinen Hormone sich zu verirren. Hört mal Ihr Viecher, verzieht Euch gefälligst in meine Körpermitte, wo Ihr hingehört. Wobei, das kann ich im Alltag dann auch wieder nicht gebrauchen. Eintüten für spezielle Vorhaben? Wäre ja cool, aber das geht ja auch nicht. Wie viel Serotonin braucht ein Mensch zum glücklich fühlen? Wie viel zum Lächeln? Wie viel geht bei der Periode verloren? Wie viel gebe ich an Leute ab, denen ich davon gar nichts abgeben will. Wer kann mehr erwirtschaften - ein Donut oder eine Banane? ein Kaugummi oder ein Bonbon? Das sind doch Fragen, die man sich stellen sollte. Während ich das schreibe, höre ich gerade jutub (alias YouTube) und ich mag diese Liedzeile so gerne und weil ich eben gerade so fühle: "...I wanna hold you till I die, till we both break down and cry, I wanna hold you till the fear in me subsides." Ach ja... :-) MUC-Tipp: Gott, wenn ich das nur wüsste, hoffen, dass das Wetter noch mal schön wird. Ich möchte so gerne mal mit Dir zur Isar :-*

Donnerstag, 3. September 2015

Ronan

Es ist Mittwoch, der 3. September 2015 und es hat 15 Grad und regnet den zweiten Tag durchgehend. Ich frage mich, ist es das Wetter, bin ich es, was ist es nur zur Zeit? Man stelle sich einen schönen Abend vor, schöne Musiktitel, einfach nur beieinander sein, sich ansehen, küssen. Und das traurigste Lied wird zu unserem? Come on Baby with me, we're gonna fly from here.... Doch was passiert denn zur Zeit? Du bist das Beste, das mir seit Langem passiert ist. Doch es wühlt meine Schwächen auf. Unsicherheit in jeder Hinsicht. Bin ich Dir zu dumm? Steh' ich unter Dir? Bin ich im Bett gut genug? Passen wir zusammen? Kann ich mir eine Zukunft vorstellen? Die Ängste. Sie zerstören alles. Das körperliche Wohlbefinden, die Entspanntheit, das Genießen...doch ich möchte Dir sagen, ich bin sehr glücklich mit Dir. Und ich möchte mit Dir zusammen bleiben. Wir haben viel zu viele Missverständnisse. So unnötig. So unnötig empfindlich sind wir beide. Das muss aufhören, sonst zerstören wir die Chance auf ein uns. Aber mal abgesehen von meiner momentanen Stimmung ist eigentlich alles ganz gut. Ich bin verliebt und ich bin so glücklich mit S. und im Job läuft es ganz gut, aber halt sehr viel zu tun, jeden Tag und leider leiden meine Bandscheiben ein wenig. Habe ich schon erwähnt, dass ich im nächsten Frühjahr den Motorradführerschein machen möchte? Ist das wegen S? Sicher nicht ausschließlich, aber es hat mich wieder darauf gebracht. Und ich weiß jetzt schon, welches Motorrad ich gerne möchte :-) Auch typisch. Alles immer sofort haben wollen. MUC Tipp: Dem Sommer hinterhertrauern :-O