Montag, 15. September 2008

I lost my optimism

Es ist zum Verweifeln, denn der feine Lichtblick, den ich mir immer suche, der verschwindet so langsam aber sicher. Was übrig bleiben wird, das möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht so genau wissen. Es ist Mitte September (auf den Tag) und es ist schweinekalt, wir haben max. 8 Grad und Regen und es ist wirklich der pure Winter. Letzte Woche hatten wir nich 26 Grad und nun? Ich glaube, ich sollte München aufgeben. Ich hatte mir wirklich vorgenommen hier zu bleiben, ich wollte es so sehr, ich hatte mich so daran gewöhnt- nicht für immer- für die nächsten 2 Jahre und dann wäre ich nach Stuttgart zurückgekehrt. Doch vielleicht muss ich früher als gewollt abreisen. Ich möchte nicht nach Hamburg oder Düsseldorf, nur weil dort meine Aussichten besser stehen und ich möchte nicht nach Köln, weil ich dort vielleicht die größeren privaten Erfolge einstreichen könnte. Ich fühle mich wohl in Süddeutschland und ich möchte meine Freunde nicht verlieren. Ich bin mir derzeit nicht sicher, wohin es geht und v.a. wie es weitergeht. Es ist schwierig und egal, was geschehen wird, ich werde immer an dieses erste Jahr in München denken, denn es hat mich viel Kraft gekostet. Ich habe so viel erlebt, das habe ich in dem Ausmaß gar nicht dargelegt. Es hat alles in meinem Leben verändert und daran gewöhnt man sich, nur wünsche ich mir, dass ich zur Ruhe kommen kann und ich mir nicht immer nur Sorgen und Gedanken machen muss. Ich schätze, ich bringe heute nicht mehr viel zustande und ich sollte ´jetzt dann nach hause gehen.

Ciaoi. MUC Tipp: Zieh' Dir warme Sachen an!

Montag, 8. September 2008

Abgetaucht in Tübingen...

Was eine Woche...wisst Ihr, was anscheinend total in ist? Dass man Mails, SMS oder Anrufe ins Geschäft bekommt, die einen sehr persönlichen Hintergrund haben und man selbst auch manchmal nur Mensch ist und es viel Überwindung kostet und Zusammenreißen, dass man noch so weiterarbeiten kann, dass niemand bemerkt, wie einen gerade etwas bestimmtes aus der Bahn geworfen hat.
Am Montag bekam ich so eine Mail (von Y war das schon das 2. Mal und auch X hatte dies schon getan). Am Montag durfte ich mir von einer psychisch verwirrten Person reinziehen, dass das Treffen am vorangegangen Samstag nicht perfekt harmonisch war, auch nicht für eine Freundschaft- hallo? Das ist mir alles zu blöd, ich meine, man sollte dem allem Zeit geben, 2 Wochen davor sah die Sache noch ganz anders aus, aber gut. Ich war wenig begeistert und antwortete entsprechend und verdrängte. Das mache ich jetzt noch, denn ich habe keinen Bock und keinen Nerv, mir darüber Gedanken zu machen. Jetzt komme ich. Niemand sonst mehr bekommt Aufmerksamkeit. Ich habe keinen Bock mehr, nur verarscht zu werden und dieses Mal, anders als bei X, gab es keine Träne, nicht eine einzige. Nein. nie wieder.
Meine Laune bliebt also erstaunlich gut und außerdem hatte ich nur eine halbe Woche. Am Mittwoch ging es in die Heimat und zwar nicht zum Entspannen, nein, ich durfte nämlich arbeiten. Tag der offenen Türe- Tupper. Ja, kaum zu glauben, aber tatsächlich bin ich in solch einer Family aufgewachsen und es war mega anstrengend, aber auch irgendwie lustig. Ab Samstag Abend sollte dann die Erholung zum Ausgleich kommen. Fünf Mädels auf Abwegen beim Dieter Thomas Kuhn Konzert in seiner Heimat Tübingen. Bitte einmal quer durch den gesamten Schwarzwald, damit man auch doppelt so lange brauch, als wenn man die A8 nimmt- so hat also alles begonnen. Mit den Kilometern wurde dann das Wetter auch immer schlechter und als wir ENDLICH nach min. 1 1/2 Std oder eher länger in Tübingen angekommen sind, da hat es dann richtig geregnet. Ein Blick in den Himmel verriet uns intelligenten Wetterfeen, dass es ganz sicher nicht mehr aufhören wird und so schnappten wir alles, was an Schirmen da war. Kaum drin, schon hieß es, wir müssten die Schirme abgeben, da sie Metallspitzen haben. Natürlich haben wir gleich mal angefangen ein riesiges Trara zu veranstalten und rumzuschimpfen und uns mit allen anzulegen, denn wir wollten nicht nass werden, doch es brachte alles nichts, sonst wären wir wieder ziemlich schnell gegangen worden- mmmh.
Innerhalb kürzester Zeit sahen wir aus, als wären wir im Baggersee schwimmen gewesen. es war mega matschig, man musste den Prosecco hinunterleeren, da es so reingeregnet hatte und leider war die Sicht auf die Bühne vor lauter Schirme OHNE Metallspitzen nicht mehr zu sehen. Endlich kam der Dieter, aber ich konnte ihn nur einmal erblicken, als ich kurz zu den Behinderten aufgestiegen bin, jedoch durfte ich da natürlich nicht verweilen, was auch wieder gut war, denn sonst hätte ich mir auch noch in dieser Hinsicht Gedanken machen müssen. Lange Rede, kurzer Sinn- das Konzert selbst war echt witzig und die Leute super drauf, aber man hat nichts gesehen, überall Schirme, es war mega nass und irgendwann auch arschkalt und so sind wie wieder gegangen und erst später im McDonalds sah man die Ausmaße des Regens- Schminke verwischt, Haare und Klamotten nass und alles schlammig. Echt ekelig. ...

Montag, 1. September 2008

I need a break...

Oh mann,

kann nicht einfach alles mal normal sein und dabei bleiben?
Oh mann, was ein WE... Freitag war schon noch ziemlich traurig. Als ich mich beim letzten Umtrunk von den Jungs verabschiedet habe, war das schon nicht so einfach und ich muss zugeben, es hat mich schon ein paar Tränchen gekostet.
Abends dann war ich ziemlich tot, denn ich litt noch unter meinem kleinen Kater vom Vorabend im Pascha :-)
Am Samstag habe ich mich nach allem, was war wieder mit Y getroffen. Es war aber wirklich rein freundschaftlich. Es ist komisch, aber so langsam verliere ich das Interesse daran, v.a. weil Y den Sonntag mal wieder gecancelt hat, bloß weil sich mal wieder eine Altlast gemeldet hat. Daraufhin bin ich bei diesem ultraschönen Wetter an den Starnberger See gefahren und das war so schön gestern...so sollte es jeden Tag sein. Aber irgendwie habe ich dauernd irgendwo Ärger, ganz aktuell- Deutsche Bahn- irgendwelche Formalitäten und und und...das ist alles ziemlich nervig und das Jobthema ist leider auch dauerhaft präsent und überhaupt.
Manchmal wird meine Liebe zu München und allem, was hier so los ist, doch ein wenig überschattet und ich muss mir Mühe geben, dass ich das Positive darin noch entdecke...
Am Mittwoch bin ich mal wieder auf Schwabenkurs und düse in die Heimat- weil ich arbeiten muss und nicht, um Spaß zu haben. Aber es ist eine andere Art der Arbeit und schon alleine deshalb ist es entspannend.

...

MUC-Tipp: Starnberger See ist sooo schön. Villen-Kataloge durchblättern und sich einen Privatzugang leisten...:-)