Was eine Woche...wisst Ihr, was anscheinend total in ist? Dass man Mails, SMS oder Anrufe ins Geschäft bekommt, die einen sehr persönlichen Hintergrund haben und man selbst auch manchmal nur Mensch ist und es viel Überwindung kostet und Zusammenreißen, dass man noch so weiterarbeiten kann, dass niemand bemerkt, wie einen gerade etwas bestimmtes aus der Bahn geworfen hat.
Am Montag bekam ich so eine Mail (von Y war das schon das 2. Mal und auch X hatte dies schon getan). Am Montag durfte ich mir von einer psychisch verwirrten Person reinziehen, dass das Treffen am vorangegangen Samstag nicht perfekt harmonisch war, auch nicht für eine Freundschaft- hallo? Das ist mir alles zu blöd, ich meine, man sollte dem allem Zeit geben, 2 Wochen davor sah die Sache noch ganz anders aus, aber gut. Ich war wenig begeistert und antwortete entsprechend und verdrängte. Das mache ich jetzt noch, denn ich habe keinen Bock und keinen Nerv, mir darüber Gedanken zu machen. Jetzt komme ich. Niemand sonst mehr bekommt Aufmerksamkeit. Ich habe keinen Bock mehr, nur verarscht zu werden und dieses Mal, anders als bei X, gab es keine Träne, nicht eine einzige. Nein. nie wieder.
Meine Laune bliebt also erstaunlich gut und außerdem hatte ich nur eine halbe Woche. Am Mittwoch ging es in die Heimat und zwar nicht zum Entspannen, nein, ich durfte nämlich arbeiten. Tag der offenen Türe- Tupper. Ja, kaum zu glauben, aber tatsächlich bin ich in solch einer Family aufgewachsen und es war mega anstrengend, aber auch irgendwie lustig. Ab Samstag Abend sollte dann die Erholung zum Ausgleich kommen. Fünf Mädels auf Abwegen beim Dieter Thomas Kuhn Konzert in seiner Heimat Tübingen. Bitte einmal quer durch den gesamten Schwarzwald, damit man auch doppelt so lange brauch, als wenn man die A8 nimmt- so hat also alles begonnen. Mit den Kilometern wurde dann das Wetter auch immer schlechter und als wir ENDLICH nach min. 1 1/2 Std oder eher länger in Tübingen angekommen sind, da hat es dann richtig geregnet. Ein Blick in den Himmel verriet uns intelligenten Wetterfeen, dass es ganz sicher nicht mehr aufhören wird und so schnappten wir alles, was an Schirmen da war. Kaum drin, schon hieß es, wir müssten die Schirme abgeben, da sie Metallspitzen haben. Natürlich haben wir gleich mal angefangen ein riesiges Trara zu veranstalten und rumzuschimpfen und uns mit allen anzulegen, denn wir wollten nicht nass werden, doch es brachte alles nichts, sonst wären wir wieder ziemlich schnell gegangen worden- mmmh.
Innerhalb kürzester Zeit sahen wir aus, als wären wir im Baggersee schwimmen gewesen. es war mega matschig, man musste den Prosecco hinunterleeren, da es so reingeregnet hatte und leider war die Sicht auf die Bühne vor lauter Schirme OHNE Metallspitzen nicht mehr zu sehen. Endlich kam der Dieter, aber ich konnte ihn nur einmal erblicken, als ich kurz zu den Behinderten aufgestiegen bin, jedoch durfte ich da natürlich nicht verweilen, was auch wieder gut war, denn sonst hätte ich mir auch noch in dieser Hinsicht Gedanken machen müssen. Lange Rede, kurzer Sinn- das Konzert selbst war echt witzig und die Leute super drauf, aber man hat nichts gesehen, überall Schirme, es war mega nass und irgendwann auch arschkalt und so sind wie wieder gegangen und erst später im McDonalds sah man die Ausmaße des Regens- Schminke verwischt, Haare und Klamotten nass und alles schlammig. Echt ekelig. ...
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