Dienstag, 27. Januar 2009

Männerbesuch Teil 2

Im Pacha angekommen fühlte es sich ein bisschen wie nach Hause kommen an, denn wir hatten dort schon ein paar nette und witzige Donnerstage verbracht und das brachte auch die Erinnerung an eine wunderschöne Zeit zurück, die ich wirklich vermisste und noch immer vermisse.
An diesem Abend erfuhr ich auch, was die Bedeutung von Open Engagement ist- man veranstaltet einen Antrag in der Karibik und lässt sich dies von diversen Stars bezeugen, wobei Mariah Carey darunter zu leiden hat, da sie auf einmal nicht mehr der Mittelpunkt ist. Interessant, allerdings natürlich auch die Glaubwürdigkeit der gesamten Zeremonie. Nachdem wir uns diese Story mehrfach an diesem Abend anhören konnten, wurde der Begriff auch sofort zu einem Insider und wir alle waren uns einig- ganz so viel steckte nicht wirklich dahinter, wenn man open engaged war...
Im Pacha konnten wir auch mal wieder unsere Tanzkünste unter Beweis stellen und das hat echt viel Spaß gemacht. Mit der einen Ausnahme eines unserer Mädels, war ich an diesem Abend die einzige Dame und das war wirklich nett, denn es ist einfach was anderes im Kreise so vieler Männer zu sein.
Nachdem ein Mädel sturzbetrunken von einem Podest gestürzt war, befanden wir es an der Zeit, das Pacha auch so langsam zu verlassen, nur zu Fuß, anstatt wie das Mädel auf der Trage des ASB.
Diese teilten unserem kleinen Italiener noch mit, dass sie das Mädel ins Schwabinger Krankenhaus bringen würden, was uns kurzzeitig doch recht überraschte. Uns war die Wichtigkeit seiner Person gar nicht klar gewesen.
Wie dem auch sei, nach einem kurzen Taxi Stopp beim Mcces (McDonalds) fuhren wir zurück zu mir, wo wir noch ein Gläschen Wein getrunken haben, um uns dann so langsam ins Bett zu begeben. Da ich etwas unvorbereitet war, mussten zwei Jungs mit einer Decke auf die Couch und einen nahm ich mit zu mir.
Letzten Endes blieb es eine recht kurze Nacht, da wir uns eigentlich morgens bei einem der am Vorabend fehlenden Girls zum Frühstück einladen wollten. Zeitlich schafften wir das nicht mehr ganz und so trafen wir uns später noch im Café Schwabing in der Belgradstraße, Ecke Hohenzollernstraße. Und da war es noch mal richtig lustig. Zwei Tische weiter entdeckten wir ein Pärchen, das uns bewies, was ein kussechter Lippenstift wirklich bedeutete. Wo der Alte mit der Topffrisur oder eher dem Topftoupet dieses Weib her hatte, war uns schleierhaft, eventuell war sie auch nicht ganz billig. Aber einiges der Kohle hatte sie auch in ihr Gesicht geschmiert und von den ganzen bunten Farben, die man auf ihrer Haut fand, hätte man problemlos ein Kinderzimmer streichen können. Die Beiden waren so interessant, dass auch das Pärchen an unserem Nebentisch eine andere Sitzhaltung einnahm, um besser beobachten zu können. Das sollte man doch auf Video festhalten, ja das dachte sich unser Karlsuher und stellte die Kamera ganz Inkognito zwischen Salz- und Pfefferstreuer, auffällig war das jedenfalls kaum.
Am Nachmittag dann verließen die Jungs mich nach und nach und ich muss wirklich sagen, dass ich mich sehr gefreut habe, dass sie da waren und wir mit Sicherheit viel Spaß hatten.
Am nächsten Tag traf ich mich noch ganz leger mit X, was ganz nett und entspannt war.
Bis auf Weiteres.

MUC-Tipp: Holt Euch ein paar Jungs in die Bude.

Sonntag, 25. Januar 2009

Männerbesuch

Ja, ist es denn zu fassen? Die beliebtesten Jungs- die Stuttgarter Jungs- finden keine Bleibe und natürlich habe ich die zwei Jungs + Kumpel gerne in meinem West-Schwabinger Domizil aufgenommen. Wie lange war es schon her, dass einige Tränchen geflossen sind, als sie Ende August das schöne München verlassen haben.
Ich freute mich wirklich sehr und bereits am Freitagnachmittag stürmten sie die Bude. Ich schickte sie einkaufen, wenn sie sowieso nochmal ProSieben besuchten. Als sie um 20 Uhr zurück waren, wurde es erstmal Zeit für einen schönen Weißwein.
Ich bekochte die Jungs und wir hatten wirklich unseren Spaß hier, aber natürlich sollte ein bisschen Party auch noch statt finden und so war unsere erste Station der X Club in West-Schwabing in der Clemensstraße. Keiner war je dort gewesen, aber im Nachhinein wunderte mich das nicht sonderlich.
Wir sind erstmal daran vorbeigelaufen, denn was eine Tür mit rotem Licht bedeuten sollte, war uns nicht gleich bewusst. Nein, kein Puff, sondern eine typische Raucherspelunke, wie man sie in jedem Kaff findet. So repräsentierte sich also München. Tzzz. Neben der Abschlussklasse '03, fand man auch überreife Studenten darin- was man Dank dem lichten Deckhaar vermuten konnte- eine kieferfarbene Holzvertäfelung an den Wänden, einen Kicker und soviel Rauch, dass man eine Nebelmaschine mehrere Tage am Stück hätte laufen lassen können ohne, dass der Rauch je ausgegangen wäre. Ein Drink, mehr würde hier drinnen nicht gehen, das war uns gleich beim Einmarsch klar. Das aktive Rauchen war nicht mehr interessant, da das passive Rauchen mindestens 25 Zigaretten Marke Gitanes filterlos ersetzte. Nach einer knappen Stunde erfreuten wir uns wieder frischen Luft und verabschiedeten uns von dem Geruch frisch gewaschener Haare und angenehmen Parfüm, denn man hätte uns locker als Kachelofen bei ebay verkaufen können. Der unwitzige Taxifahrer der uns zum Pacha am Maximiliansplatz bringen sollte, schien es auch nicht so toll zu finden. Aber Gott, ansonsten waren wir echt nette Fahrgäste, so im Großen und Ganzen.
Fortsetzung folgt....