Ja, genau so ist mein Leben und den Einflüssen, denen es ausgesetzt ist. Ich bin lockerer, Dinge tangieren mich nicht mehr und das ist erstaunlich.
Am Samstag war ich seit längerer Zeit mal wieder mit X aus, von mittags bis sehr spät. Es war lustig, es war ein bisschen wie beim ersten Date, aber es war auch sehr erkenntnisreich, nämlich waren mir die Ausmaße dieser Persönlichkeit nicht bewusst. Im Nachhinein verletzt mich das nicht mehr so sehr (Betrug- oooooft) etc., damals hätte mich das sehr. Es tut mir leid zu hören, dass Dinge so verworren sind und bin froh, dass es bei mir etwas anders aussieht und mir Treue, Vertrauen, Ehrlichkeit noch wichtig sind. Nunja, manchmal bin ich schon erstaunt darüber, wie locker ich mit Dingen umgehen kann, aber ich habe auch abgeschlossen. Natürlich muss man sagen, dass dieser spezielle Blick fast unwiderstehlich ist und etwas auslöst, doch es ist keine Liebe mehr, wenn überhaupt ist es Verlangen, doch auch das hat nicht statt gefunden.
Der Sonntag hingegen war lustig und schön, lange schlafen, radeln, minigolfen und abends mit Freunden kochen und lachen, das ist einfach schön.
Heute ist wieder Montag. Eine neue Arbeitswoche beginnt und es macht mir immer mehr Spaß, ich hatte viel zu tun und als kleines Highlight habe ich heute Abend, wenn auch nur kurz, Z gesehen. Es war zu kurz und ich weiß wirklich nicht, worauf das hinauslaufen wird, aber ich weiß, dass es bedeutet ein paar schöne Stunden genießen zu dürfen und so lasse ich alles auf mich zukommen. Ganz entspannt und ohne irgendwelche Hoffnungen...so kann ich meine momentane Ausgeglichenheit richtig genießen.
Doch, wo ich es gerade aus dem Sumpf der deutschen Wirtschaft geschafft habe, schlägt die Finanzkrise bei Freunden zu. Mancher wird einfach entlassen, weil kein Geld mehr da ist und der andere hat einfach Probleme mit dem Einstieg nach dem Studium und diese sind einfach gravierend, denn es ist sehr schwer und obwohl man das weiß, so zweifelt man doch an sich selbst. Wenn dann auch noch privare Probleme hinzukommen, dann trifft es einen so richtig und man weiß nicht, damit umzugehen, ich kenne das nur zu gut. Denn 2008 hat mir so richtig eröffnet, wie schnell sich Dinge ändern und wie schwer es einem das Leben manchmal macht. Den Lichtblick darf man einfach nie verlieren und man muss nach vorne blicken. Ich habe dies getan und ich ernte. Es fällt einem nicht das Glück vor die Füße, so mancher muss es sich hart erkämpfen.
Ich bin zur Zeit eigentlich glücklich, aber wenn meine Freunde es nicht sind, dann fällt es mir schwer, meine eigenen Lichtblicke wahrzunehmen.
MUC-Tipp: Olympiapark genießen mit Fahrrad, Inline-Skates oder beim Minigolfen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen