Montag, 19. Oktober 2009

Munich in love

Es ist bereits Oktober. Das heißt, ich habe lange, lange nichts mehr geschrieben, dabei gibt es wirklich sehr viel zu erzählen.
Wo fängt das an, wo hört das auf???
Im August, ein wahrhaftiger Sommermonat, hat sich das Blatt gewendet? Welches Blatt und inwiefern. Wann hat denn alles begonnen. Ich schätze, Mitte August. M- M ist das Date vom Chiemsee, das ich im Mai hatte- und intensivierten wieder unseren Kontakt und das nur, weil M auf die AIDA ging. AIDA my love. Jemand empfand exakt das gleiche wie ich für eine bestimmte Art Urlaub und irgendwie, irgendwie freute ich mich über jede Nachricht, die von der AIDA zu mir nach München kam.
Dann gegen Ende August, als Simone und Mirko bereits geheiratet haben, kam es dazu, dass M und ich wieder gemailt haben. Und dieses Mal ging es um ein Treffen- ein 2. Date? Nein, so sah ich das nicht, aber dennoch wollte ich, dass wir uns noch mal sahen. Warum auch immer. Oder lag es einfach nur daran, dass M gefragt hat, mal die Bilder anzuschauen?
Ich fragte nach einem Tag und M meinte "in 2 Wochen", worauf ich nur noch erwidern konnte "wow, wie spontan" :-)
Am selben Abend, ein sehr heißer 27. August, empfing ich M in einem roten, kurzen Kleid an meiner Schwabinger Haustüre mit einem komplett anderen Gesichtsausdruck wie noch im Mai, denn ich wusste, dass dieser meine damaligen Gedanken unterstrich.
Wir tranken Weißwein auf meinem Balkon, rauchten und verstanden uns wirklich toll. Doch das war eh klar.
Später am Abend zeigte M mir im Wohnzimmer Bilder der AIDA. Irgendwie wurde es dann etwas intensiver und plötzlich (allerdings nicht wirklich aus heiterem Himmel) küssten wir uns. Und es war gut. Ich war nicht verliebt. Ich war nichts von alledem was meinen eigentlichen Ansprüchen für das, was ich gerade tat, entsprochen hätte. Doch ich wollte es. Das war schön, wirklich und ich war ein wenig verwirrt und auch ein wenig schockiert von mir. Das war ich nicht gewohnt von mir. M war doch eigentlich nicht mein Typ. Aber wieso auch sollte man so fest gefahren sein. Vielleicht, weil andere es von einem erwarteten?
Das war der Beginn eines Deals....
bereits sonntags besuchte M mich wieder in München. Ein wenig unsicher war ich schon noch und wir führten auch ein Gespräch auf meiner Couch. Ich schätze, so vehement war ich noch nie. Im Nachhinein hallen meine eigenen Wort sehr hart, klar, verletzend. Doch ich wollte vehement sein. Es sollte so sein. Und zu meinem Erstaunen war dies für M ok.
Also ein Deal? Ein Deal für Spaß. Aha.
In dieser Nacht blieb M nicht. Ich glaube, dies ist auch nicht weiter verwunderlich.
Am 6. September fuhr ich zum ersten Mal an den Chiemsee. Ich war noch nie dort gewesen und war begeistert davon, wie schön es dort war. Unfassbar. Und das Wetter war toll. Es war ein Sonntag und gemeinsam fuhren wir nach Übersee am Chiemsee. Dort setzten wir uns an einen Steg und blickten in den Sonnenuntergang.
Es ist komisch. War es die Wirkung dieser idyllischen Umgebung oder wäre es so oder so geschehen? Was war geschehen? Ich fühlte mich gut. Ich fühlte mich ausgeglichen, entspannt und jetzt kommt's glücklich.
Wegen eines Deals.
So langsam dämmerte es mir.
Fortsetzung folgt....

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