Am WE des 5. / 6. Dezembers waren es 3 Monate und diese verbrachten M und ich in Wien. Wien ist eine tolle Stadt, das muss ich schon sagen, man könnte sich fast vorstellen, dort sesshaft zu werden. Weihnachten ist dort ein bisschen wie im Märchen und das Le Mériedien ein wirklich tolles Hotel. Dort habe ich Romantik einmal ganz anders erlebt und es war einfach wunderbar.
Der Dezember war ein stressiger Monat und das nicht nur arbeitstechnisch gesehen.
Und tatsächlich kam M über Silvester nach PF nach und es war wirklich gut.
In Hinsicht auf meine Umgebung etc. ist alles viel besser gewesen, als erwartet und ich war erleichtert und sehr glücklich.
M auch. Leider hat das M dazu veranlasst ein bisschen sich zu weit in meinen Bereich vorzuwagen und das löste dann doch den ersten richtig großen Krach aus und brachte diese Beziehung ein wenig ins Wackeln. Aber mittlerweile ist das auch längst vergessen und ich bin immer noch sehr, sehr glücklich.
Ich habe zum heutigen Zeitpunkt auch schon zwei Snowboardausflüge gemacht und bin erstaunt, dass ich es nach 5 Jahren noch kann.
Doch neben den positiven Dingen muss es natürlich auch ein paar negative geben, sonst wäre das Leben schließlich sehr langweilig.
Der AIDA habe ich vorerst tschüss gesagt. Leider kann nicht alles klappen und nur die Hälfte der ursprünglich gedachten Passagiere schippert gerade durch Dubai, Bahrain etc.
Ob ich neidisch bin? Aber selbstverständlich und zwar auf alles :-) Das Flair, die Temperaturen, der Frühstücksspeck und Eier, Sekt am Pool-Deck, Anytime Bar, Leute beobachten, Abendessen im Marktrestaurant und und und, das nimmt gar kein Ende :-) Aber wenn alles klappt, dann fliege ich im Sommer 2 Wochen nach L.A. und O.C. und das wär eh mit Abstand das Beste.
Was noch...da brauch ich nicht allzu lange nachdenken, denn Good-Bye old times hat seinen Grund.
Man nehme eine langjährige Freundschaft, setze die Beteiligten in 2 Städte, die 400km auseinanderliegen (Treffpunkt PF Mitte) und füge dem ganzen ein Kind bei. Was kommt raus? Richtig: Brei, verkackte Windeln, Geplärre und die Vorhaltung, dass nichts mehr wie früher sei. Ob mir das aufgefallen ist? Aber natürlich, aber was soll ich tun. Dass dann aber die Erzeuger meinen, dass sich so viel verändert hat, da bleibt nur ein Kopfschütteln.
Barabende? Discoabende? Sonntagsausflüge? Gemütliche Partyabende? Spaß? Rauchen, Trinken, Tanzen? Nichts, all dies ist nun unmöglich und auch wenn wir dafür jederzeit zu haben sind, so schauen wir doch der Realität ins Auge und gestehen uns ein. Familie und Nicht-Familie = Heirat und Nicht-Heirat und Kind und Nicht-Kind kann man nicht zu einem Ergebnis addieren, das da lauten würde "spaßige und vertraute" Freundschaft.
Und nun ist einfach alles anders. Und ändern kann es nur die Familie, aber nicht die Nicht-Familie, denn die ist frei.
Nun frage ich mich, was ist Glück? Sind es diejenigen, die all ihr Glück in ihre 4 Wände pressen? Oder sind es jene, die es zu jedem Zeitpunkt, jederzeit finden und wieder abgeben?
Schwierig. Eines weiß ich aber- man darf sich nie aufgeben und niemals von jemand abhängig sein und natürlich loslassen können. Das sind meine Attribute und ich bin gespannt, ob eine Freundschaft unter diesen Umständen Bestand haben kann oder ob es eine oberflächliche Bekanntschaft wird.
Adeeee good old time. Für mich wird es immer great times geben, das weiß ich und derzeit, bin ich trotz allem, sehr, sehr glücklich :-)