Ich bin unglaublich glücklich mit M.- seit 7 Monaten und sogar noch einer Woche- 7 Monate habe ich gebraucht, um ES zu sagen. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich es ausgesprochen habe und es erwidert wurde. Klar, ich habe X geliebt, aber da war das einfach purer Schwachsinn. Im Nachhinein denke ich als, ich hatte sie wohl nicht alle, aber dennoch war es genau richtig für den Start und es war spannend und aufregend.
Dass konstant glücklich sein auch aufregend und wunderschön sein kann, das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Doch M. und ich erleben so einiges, vom großen Streit, über Meinungsverschiedenheiten, zu tollen Unternehmungen und harmonischem Zusammensein. Es ist alles dabei und ich glaube, das ist auch gut so.
Wir waren sogar wellnessen und hey, meine Familie findet M. gut. Herzlich aufgenommen, nach 2 Besuchen, unfassbar, wenn man es genau nimmt. Das haut mich um.
Wie konnte es dazu kommen, dass ich mal so glücklich bin. Hallo???!!! Ich habe eine Beziehung und ich bin (fast) nie genervt. Normal bin ich nach einer Übernachtung geflüchtet, geschweige denn, dass ich es ertragen konnte, neben jemandem zu liegen. Oft erlebt, nie genossen. Doch jetzt, ich schlafe. Und noch besser- ich kann essen. Normal bin ich immer am Würgereflex gewesen, doch jetzt kann ich alles essen und genießen. Und noch was: ich bin gar kein so mega oberflächliches Arschloch, wie gedacht. Klar, ein bisschen schon, das ist auch wichtig. Meine Ansprüche sind nach wie vor hoch, doch diese kann M. ja Gott sei Dank erfüllen.
Im Übrigen ist es jetzt Frühling, man kann sagen seit Ende März. Der Winter war ein Alptraum. Kaum zu ertragen und super nervtötend. 7 Monate und davon 5 Kackmonate. Kaum zu fassen, oder? Ein Re-sitting am Chiemsee ist angebracht und ich freue mich jetzt schon drauf, mit M. an unserem Platz auf den See im Sonnenuntergang zu blicken und noch einmal das Gefühl vom 6. September hervorrufen.
Gestern schreibt mich Z an. Und sagt mir, dass ich doch die richtige Person gewesen wäre und süß und so. Wofür eigentlich.
Die Sache ist gegessen. Ich bin weg vom Markt und das ist auch schön.
Dennoch spricht auch nichts dagegen, mal kurz ein, zwei Sätze zu wechseln. Auf jeden Fall hätte das nichts werden können.
Y ist auch wieder bei Facebook, mal drin, mal draußen, mal Single mal nicht. Y kann sich nicht entscheiden und ehrlich, das hätte keinen Sinn gemacht.
Ein unglaublich schönes Date am Nymphenburger Schloss und ein traumhafter Sommerabend in Stuttgart- eine nette Erinnerung. Eines kann ich definitiv behaupten, ich habe sowohl von X, als auch von Y und Z nette Erinnerungen und ein paar schöne Stunden.
Dafür hat es sich gelohnt.
Und nun habe ich M.
Ah, da fällt mir noch was ein. Familienidylle ist ja schön und gut. Ab wann sind Eltern zu sehr Eltern und ab wann könnte es gefährlich für eine Freundschaft werden?
Wenn ein Kind beim Frühstück auf dem Sofa gewickelt wird und naja nicht mehr nur Muttermilch bekommt, dann kann es einen schon wegbeamen und tief im Inneren denke ich, das ist zu viel für eine ungleichgewichtige Freundschaft (hinsichtlich Lebensplanung und Co.)
Heute Abend ist griechischer Abend mit der Putzfrau in der Firma angesagt. Inwiefern dies endet, das weiß man noch nicht. Der Chef hat das Bierfass aufgebaut und außer griechischem Wein, sind alle nicht so daran interessiert- we'll see.
Bis zum nächsten Mal.
MUC-Tipp: Riem-Arcaden- wie shoppe ich das schlechte Wetter weg.