Dienstag, 6. Oktober 2015

Demons

Es ist Dienstag, der 6 Oktober 2015 und das Wetter ist noch mild, aber bald ziehen dunkle Wolken auf. Aber nicht im Privaten. Es ist nur Petrus der Kack-Laune hat. Dennoch sind die dunklen Gestalten manchmal auch am privaten Horizont. Ich nenne sie Dämonen. Jeder hat sie. Manchmal verkriechen sie sich nach ganz weit hinten und wir können sie vergessen. Doch manchmal arbeiten sie sich ganz in den Vordergrund und wir fragen uns, wo kommt ihr denn so plötzlich her? Und was wollt ihr von mir? Verschwindet, aber schnell. Sie stehen für verschiedene Emotionen. Sie sind das Gewissen, sie sind Unsicherheit, sie sind Angst, sie sind Vertrauen und so vieles mehr. Doch: Stehen sie eigentlich nur für Schlechtes? Manchmal ist es gut zu wissen, dass da jemand ist, der Dinge hinterfragt. Unsere Dämonen. Ungünstig ist nur, dass sie meistens in den unmöglichsten Momenten auftauchen. z.B. waren S und ich zusammen auf Kurztrip durch Kroatien und Slowenien. Wie sehr hatten wir uns darauf gefreut. Doch dort angekommen, mussten wir feststellen, dass uns speziell Kroatien nicht ganz taugt. Das Wetter war nicht berauschend und wir haben uns unwohl gefühlt. Das wiederum führte dazu, dass das Körperliche nicht mehr so zum Vorschein kam, wie wir es kannten. Wir hatten einige Meinungsverschiedenheiten und schwupps, da sind sie auch schon, unsere Dämonen und wollen angreifen. Sie bringen uns zum Grübeln, Dinge in Frage zu stellen usw. Sie verwirren unsere Gefühlswelt. Aber man muss sich einfach nur seinen Dämonen stellen. Sie werden nie ganz verschwinden, sie können aber ganz klein werden und in den Hintergrund treten, wenn wir wissen, wie wir mit ihnen umgehen. Miteinander reden, wissen, dass es nur Ängste sind, die hinterfragenden Dämonen ebenfalls hinterfragen. So kann man lernen mit ihnen umzugehen und das Schöne tritt wieder in den Vordergrund. Wir brauchen unsere Dämonen, denn sie schützen uns auch. Doch unsere Dämonen können nicht immer unterscheiden und tauchen gefühlt auch mal im falschen Moment oder bei der falschen Person auf. Doch vielleicht ist das wichtig, damit wir uns nicht selbst verlieren. Für mich kann ich sagen, dass ich sie ernst nehme, sie mir anhöre, aber mich nicht durch sie verunsichern lasse. Über sie sprechen und Ängste nicht verstecken, das alles hilft. Und vielleicht auch viel mehr im Hier und Jetzt leben als all zu sehr über das nachzudenken, was irgendwann mal passieren könnte. Das heißt nicht, dass man seine Träume abschalten soll oder keine Gedanken an die Zukunft haben soll, sondern einfach, auch mal die Gegenwart so zu nehmen, wie sie ist. Hat man mal Streit, dann bedeutet das nicht das Ende. Und wenn man schöne Momente hat, dann sollte man sie genießen und nicht über ihre Lebensdauer nachdenken. S. und ich hatten deshalb ein wirklich wunderschönes Wochenende, wir waren in Pf und es war gut. Damit hatte ich nicht gerechnet, der badische Dämon hatte sich gemeldet, doch umso schöner war es. Und wir konnten uns genießen und das soll auch so bleiben.

Montag, 14. September 2015

O, O, O

Oh Monday. Wie immer, oder? Es ist Montag, der 14. September 2015 und es regnet. Das passt Du diesem Tag. Das O steht übrigens nicht nur über meine Verwunderung, dass schon wieder Montag ist. Es steht für, O wie schön ist es, jemanden für sich gefunden zu haben. Doch finally steht es für O, O, Orgasm :-) Jetzt muss ich schmunzeln. Ich freue mich so sehr darüber, dass diese scheiss Blockade endlich gelöst wurde. Irgendwie bin ich schon strange manchmal. Aber es war für mich wichtig. Endlich kann ich mich wieder entspannen. Thx to S. Du hast es geschafft. Ich wusste, dass Du das früher oder später tun würdest. Dennoch ist es einfach schön. Mein Körper reagiert sehr gut auf Dich. Und mein Herz auch. Wer hätte gedacht, dass aus einer anfänglichen Affäre so etwas Wunderschönes werden würde. Eben immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Und umso schöner ist es dann auch. Es ist so viel passiert seit ich das letzte Mal hier rein geschrieben habe. Ich habe Goodbye zu den ADs gesagt, das nicht immer einfach ist, weil ich jetzt wieder ganz alleine für meinen Serotoninspiegel verantwortlich bin, aber ich weiß, dass ich das kann und so langsam kann ich auch sagen, ja, ich glaube, das geht auch ohne sehr gut. Evtl. hängt auch mein O-Problem damit zusammen, hing, möchte ich an dieser Stelle betonen. Hihi. Mein Kopf ist aber auch ständig in einem Gedankenkarussel. Ich würde gerne mal hineinsteigen und schauen, was da immer so abgeht. Ist dann wie bei Asterix & Obelix in Rom, Passierschein 138a oder welcher auch immer. Ist übrigens im Standesamt in München auch so. Endlich habe ich es geschafft, aus der Kirche auszutreten. Als wäre es so anstrengend mal auf das Standesamt zu fahren. Gott, wie im Knast dort und alles grau und alles und alle hässlich. Sollte ich doch jemals heiraten, dann aber ganz sicher nicht in München. Vielleicht Tegernsee? Aber da habe ich ja nicht wirklich einen Bezug zu. Das ist dann ja auch doof irgendwie. Landkreis München? Aber wo? Und was mache ich mir da eigentlich grad Gedanken drüber? Irgendwie scheinen Hormone sich zu verirren. Hört mal Ihr Viecher, verzieht Euch gefälligst in meine Körpermitte, wo Ihr hingehört. Wobei, das kann ich im Alltag dann auch wieder nicht gebrauchen. Eintüten für spezielle Vorhaben? Wäre ja cool, aber das geht ja auch nicht. Wie viel Serotonin braucht ein Mensch zum glücklich fühlen? Wie viel zum Lächeln? Wie viel geht bei der Periode verloren? Wie viel gebe ich an Leute ab, denen ich davon gar nichts abgeben will. Wer kann mehr erwirtschaften - ein Donut oder eine Banane? ein Kaugummi oder ein Bonbon? Das sind doch Fragen, die man sich stellen sollte. Während ich das schreibe, höre ich gerade jutub (alias YouTube) und ich mag diese Liedzeile so gerne und weil ich eben gerade so fühle: "...I wanna hold you till I die, till we both break down and cry, I wanna hold you till the fear in me subsides." Ach ja... :-) MUC-Tipp: Gott, wenn ich das nur wüsste, hoffen, dass das Wetter noch mal schön wird. Ich möchte so gerne mal mit Dir zur Isar :-*

Donnerstag, 3. September 2015

Ronan

Es ist Mittwoch, der 3. September 2015 und es hat 15 Grad und regnet den zweiten Tag durchgehend. Ich frage mich, ist es das Wetter, bin ich es, was ist es nur zur Zeit? Man stelle sich einen schönen Abend vor, schöne Musiktitel, einfach nur beieinander sein, sich ansehen, küssen. Und das traurigste Lied wird zu unserem? Come on Baby with me, we're gonna fly from here.... Doch was passiert denn zur Zeit? Du bist das Beste, das mir seit Langem passiert ist. Doch es wühlt meine Schwächen auf. Unsicherheit in jeder Hinsicht. Bin ich Dir zu dumm? Steh' ich unter Dir? Bin ich im Bett gut genug? Passen wir zusammen? Kann ich mir eine Zukunft vorstellen? Die Ängste. Sie zerstören alles. Das körperliche Wohlbefinden, die Entspanntheit, das Genießen...doch ich möchte Dir sagen, ich bin sehr glücklich mit Dir. Und ich möchte mit Dir zusammen bleiben. Wir haben viel zu viele Missverständnisse. So unnötig. So unnötig empfindlich sind wir beide. Das muss aufhören, sonst zerstören wir die Chance auf ein uns. Aber mal abgesehen von meiner momentanen Stimmung ist eigentlich alles ganz gut. Ich bin verliebt und ich bin so glücklich mit S. und im Job läuft es ganz gut, aber halt sehr viel zu tun, jeden Tag und leider leiden meine Bandscheiben ein wenig. Habe ich schon erwähnt, dass ich im nächsten Frühjahr den Motorradführerschein machen möchte? Ist das wegen S? Sicher nicht ausschließlich, aber es hat mich wieder darauf gebracht. Und ich weiß jetzt schon, welches Motorrad ich gerne möchte :-) Auch typisch. Alles immer sofort haben wollen. MUC Tipp: Dem Sommer hinterhertrauern :-O

Dienstag, 4. August 2015

Finally happy?!

Es ist mal wieder Montag. Heute ist der 3. August und es ist sowas von Sommer. Es nervt, dass ich schon wieder so lange nicht reingeschrieben habe, denn ehrlich, es passiert einfach immer zu viel. Wie bitte soll ich das immer aufholen? Ich kann halt aber auch nicht täglich in der Arbeit in diesen Blog schreiben :-) Privat??? Entschuldigung. Ich habe besseres zu tun als mich auch noch nach der Arbeit mit meinem Leben zu beschäftigen. Nein Spaß. Also, folgendes hat sich in den letzten Wochen zugetragen. Habe ich eigentlich mitgeteilt, dass mich C. mal sowas von am Arsch lecken kann? Ich habe seit dem letzten Treffen echt keine Lust mehr und im Übrigen haben wir Funkstille und das ist auch besser so. Der 30. Juni. war alles in allem ein wahnsinnig erkenntnisreicher Tag. Zuerst dieses zynische Vorstellungsgespräch bei Sony Pictures Home Entertainment. Unfassbar. Niemals würde ich für diesen Laden arbeiten wollen. Dann abends C. und lässt sich von hinten bis vorne verwöhnen und danach, bevor sie sich auch nur in irgendeiner Form hätte revanchieren können, abgezischt. Dieser Tag hat alles verändert. Ganz anders als erwartet, aber dennoch genau richtig. Back at work nach meinem langen nicht dort sein war viel besser als gedacht. Meine innere Einstellung war plötzlich frei von Angst und ich war lockerer und alle super lieb zu mir. Und plötzlich habe ich mich gut damit gefühlt. Wie cool bitte ist das denn? Ich dachte, ich muss dort sterben oder kündigen und plötzlich alles wieder gut? Da sieht man mal, wie man sich selbst blockieren kann. Nicht, dass man immer darauf Einfluss hätte, aber dass sich das Blatt so wendet, damit hatte ich mal gar nicht gerechnet. Noch weniger habe ich damit gerechnet, was am 10. Juli passiert ist, außer, dass meine Ulli Geburtstag hatte. DAS alleine ist natürlich ein Ereignis. Doch abends bin ich noch nach Erlangen gefahren. Freitagabend. Zu S. Zu einem Fickdate? Oder zumindest zum Mario Kart spielen und sich mal kennenlernen. Am Tel haben wir uns immer gut verstanden, wieso also nicht face-to-face und wenn es gar nicht funkt, nicht mal für F*******, dann halt einfach zum Spaß. Gott ich hatte so Bock mal wieder verrückt zu sein. Dass es so eine verrückte Nacht werden würde, darauf war ich innerlich nicht vorbereitet. Witzig, offen, Wein, Kippen, ein Joint, Mario Kart, Massage und die ganze Nacht Sex. Und was für Sex. Hui. Ununterbrochen. Es nahm kein Ende mehr. Und es war soooo gut. Der nächste Morgen. Ich war unfassbar zittrig. So sehr. Ich konnte nicht mehr. Fertig. Körperlich am Ende. Noch einmal ging dann doch. Dann musste ich fahren, sonst wäre ich vermutlich dort gestorben. Tod in Erlangen. Der neue fränggische Roman. Mmh. Klingt lahm. Aber der Titel würde den interessanten Inhalt gut verschleiern. Herrje, ich schweife schon wieder ab. Ich bin dann heim gefahren und ab diesem Moment haben wir ständig geschrieben oder telefoniert. Es fühlte sich sexy an. Warum nicht noch mehr Sexdates? Wie z.B. am Dienstag, als ich spontan um 20 vor 9 noch nach Erlangen gedüst bin? Und das nur um Sex zu haben. Die halbe Nacht. Um dann übermüdet in die Arbeit zu fahren? Oder um 23 Uhr am Donnerstag Besuch von S zu bekommen, weil der lang ersehnte Schwedenurlaub vor der Türe stand. Dieser Abend (das dritte Treffen) war plötzlich anders. Habe ich das eigentlich eingeleitet, indem ich gefragt habe, ob wir noch Wein am Balkon trinken wollen. Das hat sich plötzlich so gut angefühlt, außerhalb von Sex. (Anmerkung nebenbei, das hatten wir natürlich auch, das können wir nämlich ganz gut :-) ). Irgendwann hat S. zu mir gesagt, dass sie mich gern hat. Und ja, ich hatte sie auch gern. Und es war schön, mit ihr am Balkon zu sitzen, zu reden und lachen. Tja, ab dann hatten wir noch mehr Kontakt. Irgendwas war geschehen. Samstags flogen wir drei Mädels in unseren Schwedenurlaub. Sverige. Yeah. Freu. Mega. Super. Gott, ich habe mich so auf diesen Urlaub gefreut. Und das zu recht. Es ist so unheimlich schön in Smaland. Diese Ruhe, diese Weite, die Wolken sind näher, die Landschaft, ein Traum. Allerdings hätten wir wirklich ein paar Grad mehr gebrauchen können, denn von Sommer konnte nun wirklich keine Rede sein. Eher sowas wie Oktober. Dennoch: mehr Erholung geht eigentlich gar nicht. Und Göteborg ist eine wirklich tolle Stadt. Genauso, wie ich Städte mag. Offen, hell, sauber, am Fluß, am Meer, groß und doch nicht überfüllt. Das wird sicherlich nicht mein letzter Besuch gewesen sein. Mit S. habe ich jeden Tag geschrieben und jeden Tag telefoniert. Gott, es war so richtig. Ich habe sie wirklich vermisst. Und dann schreibt sie irgendwann auch noch, dass sie mich gerne vom Flughafen abholen würde. Wie lieb bitte ist das denn? Ich konnte es gar nicht so richtig glauben. Und plötzlich gar nicht mehr erwarten, sie wiederzusehen. Dann war der Samstag unserer Rückkehr da. Es ist so schön, wenn man sich auf etwas nach dem Urlaub freuen kann, das den Urlaub sogar noch toppt. Da stand sie. Ich wollte sie einfach nur küssen. Ich war einfach glücklich. Und sie hat mir echten kanadischen Ahornsirup mitgebracht uuuuuuuund Zimtschnecken gebacken. Sie hat mir gebacken, was ich so gerne esse. Ist das eigentlich zu fassen? Sowas bin ich mal gar nicht gewohnt. Jeder Moment mit ihr ist einfach schön und es fühlt sich so richtig an. Und jetzt kommt es: ich war am WE wieder in Erlangen. Und wir saßen die halbe Nacht am Fenster und es war Magic. Es hat sich nach Magic angefühlt. Ich kann es nicht glauben. Noch immer nicht. Jeder Kuss hat gekribbelt. Und wir haben uns gesagt, dass wir uns ineinander verliebt haben oder dabei sind, dies zu tun. Und ja, ich habe wieder eine Freundin. Eine Freundin, die Motorrad fährt, die intelligent ist, super süß, sauwitzig, liebevoll....ach, das brauche ich ja nicht endlos fortführen. Es ist einfach nur toll und ich bin so glücklich und kann mir gerade nichts Schöneres vorstellen. Und das genieße ich jetzt auch. Im Moment ist mein Leben erschreckend gut. Es ist geradezu beängstigend, wie innerlich ausgeglichen ich mich fühle. Bitte, das soll immer so bleiben :-)

Montag, 1. Juni 2015

Und wie ist Deine Conversion Rate?

Montag, der 1. Juni 2015. CR = Conversion Rate, damit befasse ich mich nahezu täglich, in der Arbeit, wie auch im Privaten. In der Arbeit heißt es dann wie viele Orders auf wie viele Visits oder auch Orders / Visits, im Privaten Magic / Dates. Und meine private CR geht definitiv gegen 0,00%. Was will ich damit schon wieder sagen? Innerhalb von 8 Tagen zwei Dates und beide für'n Arsch. Ich gehe gleich weiter drauf ein. Moment, da wäre ja fast ein drittes dabei gewesen. Ich schweife mal wieder ab. Ich sammle Dates wie die Ommas die Untertassen. Ich weiß auch wieso. Da gehe ich auch gleich darauf ein, aber zuerst gehe ich auf das erste ich gehe gleich darauf ein ein. Letzte Woche Samstag hatte ich ein Date und von ihr wusste ich, sie ist nicht mein Typ, das wird nichts, ich wusste es von Anfang an...wieso also treffe ich mich doch? Wie HG sagt, 1% Hoffnung, 1% darauf hoffen, dass es zumindest ein interessanter Abend wird. Sie ist ne wirklich Nette, aber das suche ich nicht. Ich will Magic. In jedem Punkt. In jeder Faser. Ich hatte noch jemanden über eine Plattform kennengelernt. Ich hatte so richtig das Gefühl, das ist es, das wird sie. Es hat alles irgendwie gepasst und sie sah so süß aus auf dem Foto. Gestern haben wir uns dann in Regensburg getroffen. Sie kam um die Ecke, ich wollte um eine verschwinden. Da stand sie schon vor mir und ich wusste genau. Nein. Nein. Nein. Hallooooo? Das ist nicht die Frau vom Bild, naja, ich erkannte sie gewissermaßen darin wieder, aber nein, gar nicht. Wie sie dasaß, wie sie redete, wie sie lachte, wie sie schaute. Es passte null zu mir. Und dann erwähnt sie plötzlich noch eine 11-jährige Tochter, eine Unverschämtheit. Sie sagte es, wie wenn sie von einem Kinobesuch berichtete. So ganz selbstverständlich. Das fand ich noch schlimmer. Und die weiß nicht einmal, dass ihre Mutter auf Frauen steht. Ich habe gequalmt. Ich qualme immer bei Dates, die mich nicht interessieren. Man frage X oder C, da habe ich nie geraucht. Nun ja. Was halte ich von ihr? Abstand. Ich sollte endlich mit dem Suchen aufhören. Anscheinend ist mein Bedürfnis nach Nähe sehr groß, sonst würde ich das wohl nicht machen. Aber ich erinnere mich an Zeiten, da war die CR deutlich besser, vielleicht nicht immer Magic, aber wenigstens ein schöner und aufregender Abend. Jetzt ist es eine Quälerei. Entweder man wird versetzt oder sie ist nix oder hat Kinder oder alles zusammen oder was weiß ich wo. Jedenfalls fällt mir da schon so ein Date ein. Heute habe ich darüber nachgedacht. Natürlich mit X. Ich werde es niemals vergessen, wie ich die Rolltreppe der U-Bahn hochfuhr zum Sendlinger Tor und sie stand da. Mit einem Tütchen Maroni in der Hand und sie sah so gut aus. Ich wusste es in der ersten Sekunde. Ich war so aufgeregt. Wir saßen uns gegenüber in einer Bar und schauten uns so an. Ja, genau so. Es prickelte so sehr. Ich konnte kaum atmen. Es war so aufregend, so schön. Weil wir uns so anschauten. Das ist Magic. Für mich war es Magic. Und weil wir heute noch befreundet sind, so weiß ich, dass sie an diesen Abend auch noch manchmal zurückdenkt. In der U-Bahn verabschiedeten wir uns damals und ich weiß noch, wie sie mich anschaute, vorbeugte und mir links und rechts einen Kuss auf die Wangen gab. Keine Küsschen. Es war so anders. Mit etwas zu viel Druck. Ich war verliebt. Vom ersten Moment an. Und ich war es bis zum letzten, als sie nicht mehr wollte. Danke X für Magic Moments. Heute suche ich mehr, denn ich suche eine Beziehung, ich suche die Frau, mit der ich auf einer Wellenlänge sein kann, die mich auf den Boden der Tatsachen zurückholt, die mich zum Lachen bringt, mit der ich Abenteuer erleben kann, kuscheln, liebhaben, die meine Freundin und Geliebte ist, die mich in den Arm nimmt, die mir Contra gibt und die ich so süß finde, dass ich immer denke, DU BIST DIEJENIGE, wenn ich sie sehe. Ob es sie gibt? Ich denke, ja. Nein, ich weiß, dass es sie gibt. Nur bestimmt nicht in diesem scheiss Internet. Ich warte auf dich. Du musst mich finden, denn ich möchte nicht mehr suchen. Ich muss meine Conversion Rate irgendwie wieder steigern. MUC-Tipp: Das schöne Wetter genießen, grillen, München lieb haben. Munich my Love (bald verewigt...)

Dienstag, 5. Mai 2015

Das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln

Heute ist Dienstag. Haha. Normalerweise schreibe ich ja eher an einem Montag. Egal, wir haben den 5.5.15, schönes Datum, oder? Heute ist es schwül-warm und ich bin froh, dass ich offene Schuhe trage :-) Ok, ich komme wieder mal vom Wesentlichen ab. Ja, das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln, ich kann sie nicht machen. Wovon ich schon wieder rede? Liebe, Dating oder wie man das auch bezeichnen möchte. Oder auch C2. Wenn man ein komisches Gefühl hat, dann kann man echt darauf hören. Ich wusste, dass sie noch absagen würde, aber so ziemlich knapp davor, dass ich schon fast nicht mehr damit gerechnet habe. Aber es ist passiert und ich war schon traurig und sehr sauer. Wir haben später abends noch geschrieben und sie meinte, sie wolle sich bessern und sie möchte sich nicht in Bayern verlieben, sondern zurück ins Rheinland. Ich sagte zu ihr, dass man das Leben aber nicht planen kann. Warum versuche ich es also? Seit Wochen versuche ich der Liebe auf die Sprünge zu helfen, aber es klappt nichts. Es klappt doch wirklich nur, wenn man gar nicht damit rechne. Aber mein Wunsch danach ist so groß, dass ich 1. nichts unversucht lasse und 2. immer damit rechne :-) Also passiert auch nichts. Noch 4x schlafen und dann fliege ich erstmal in Urlaub. Ich brauche Urlaub von alldem. Ich stresse mich so sehr selbst sowohl wegen der Liebe als auch wegen des Jobs. Ich kann mich gar nicht entspannen. Dauernd denke ich, das muss ich noch und jenes und überhaupt. Ich möchte nicht mehr versetzt werden, ich möchte meinen Job gut machen, aber ich möchte auch entspannen. Das Joggen hat mir hierbei ja ganz gut geholfen, aber leider habe ich mir einen Nerv im Rücken eingeklemmt und jetzt ist das nicht mehr. Morgen früh bewege ich mich also zum Arzt und lasse mir eine Spritze geben, wie soll ich sonst am Samstag so lange im Flieger sitzen. Unfassbar. Ich fliege nach Miami, yeah, huh. So cool. Message an dich. Vielleicht gibt es dich ja da draußen. Ich warte auf dich. Ich weiß, dass du da bist, einfühlsam, liebevoll, witzig, offen, locker mit Köpfchen, Charme und Ausstrahlung. Und irgendwann ist der Tag, da komme ich heim und du bist schon da und freust dich, dass ich nach Hause komme. Nach Hause zu dir. Zu mir. Zu uns.

Montag, 27. April 2015

Magic? Where are you?

Es ist Montag, der 27. April 2015 und die Sonne scheint. Heute vorerst zum letzten Mal. Dann kommt ein Frühlingscut. Vielleicht in meinem Inneren? Wäre mal nicht schlecht, oder? Ich denke ständig an Küssen und Nähe und überhaupt. Das ist doch nicht mehr normal. Letzte Woche war erst eine gute Woche, dann eine schlechte, gaaanz schlecht und dann wieder ok. Wie wird wohl diese Woche? Naja, letzten Endes war es so, dass ich die Woche zuvor ja jemanden online kennengelernt habe C2 und irgendwie... mhhh. Wir hatten uns mehrmals überlegt, uns zu treffen, aber sie war noch erkältet. Und dann endlich, für Donnerstag. Doch plötzlich hatte sie anscheinend jemand anderen am Abend zuvor kennengelernt und konnte mich deshalb nicht mehr treffen. Und dann noch ein ernüchterndes Telefonat mit meinem Headhunter. Dieser Tag war sowas von gelaufen. Ich zweifelte mal wieder an meinem ganzen Leben und irgendwie war immer alles gleich doppelt scheisse, einfach scheisse reicht ja nicht. Doch am späteren Abend wendete sich das Blatt noch mal und vielleicht war da ja doch was? Ich weiß, wenn ich sie nicht treffe, dann bereue ich das. Wenn wir uns nicht treffen, dann bereuen wir das. Es ist ein Blind Date, ja, aber irgendwie ein sehr vielversprechendes. Und nun soll es heute sein? Ich will heute keine Nachricht von ihr bekommen, weil ich befürchte, dass sie wieder absagt. Ich will sie sehen. Und vielleicht auch mehr. Ich bin total nervös und gespannt. Ich weiß so gar nicht, was mich erwartet. Ich freue mich auf heute Abend. Viel zu sehr, glaube ich. Jetzt muss ich aber doch noch was anderes anbringen. Am Samstag habe ich M am Chiemsee besucht, nein, nicht in dieser Hinsicht, einfach so. Wir haben uns ewig nicht gesehen. Wir haben was gegessen und waren dann in der Sundowner Bar in Übersee. Dort saßen wir auf einer Mauer und vor uns eine Oma (gut erhaltene Mitte 60) und ihr wirklich süßer Enkel. Ich erzählte M, dass ich in genau zwei Wochen bereits im Flieger sitzen würde. Da drehte sich die Frau um und fragte mich, wohin es denn gehen würde. Ich erwiderte "nach Miami"... das fand sie so toll und schwupps war ich in eine Unterhaltung verwickelt, in der ich alles Mögliche über die Frau erfahren sollte. Als sie ging, sagte sie noch zu mir "Ich freue mich so für Sie, ich wünsche Ihnen einen ganz, ganz tollen Urlaub" Ich bedankte mich natürlich, dann ging sie, drehte sich noch mal um und sagte "Versprechen Sie mir eines, genießen Sie Ihr Leben". "Das werde, ich, versprochen". Das war eine dieser Begegnungen. Aber sie gab mir zu denken. Denn hat die Frau vielleicht sich in mir gesehen? Als sie jünger war? Eine Frau, die nichts an ihrem Leben bereute, was sie mir auch wünschte? Oder bereute sie vielleicht, Kinder bekommen zu haben? Es war gar keine leichtes, ihr zu versprechen, mein Leben zu genießen. Denn das ist gar nicht so einfach. Aber ich weiß, ich würde es auf jeden Fall versuchen. Und ich hoffe, dass ich den heutigen Abend genießen kann. Ich bin so unfassbar gespannt... MUC-Tipp. München in vollen Zügen genießen :-)

Donnerstag, 23. April 2015

Spring Time Feeling

Es ist der 23. April 2015, ein typischer Apriltag - mal sonnig, mal wolkig, etwas Wind, nicht allzu warm. Heute hatte ich eigentlich auf einen tollen Tag, vielmehr Abend gehofft. Ich hätte seit längerem mal wieder ein Date gehabt. Aber mein Date hatte gestern wohl noch ein anderes bzw. erhielt ich heute die Nachricht, sie hätte gestern jemanden kennengelernt und somit werden wir uns nicht treffen. Und zwar gar nicht. Es ist so seltsam, meine Heterofreunde sagen, ich wäre attraktiv, aber ganz ehrlich, die Frauen, die auf Frauen stehen, scheinen dies anders zu sehen. Denn sie sehen mich nicht, sie finden mich nicht gut. Und irgendwie habe ich das Gefühl als würde das so niemals was werden. Ich glaube nicht, dass ich jemanden kennenlerne. Nicht mal für ein Abenteuer. Seit Wochen versuche ich mich mit Aktivitäten abzulenken. Ich mache viel Sport, ich habe meine Balkon neu gestaltet und und und. Ich versuche mir mein Leben schön zu machen, aber ich wünsche mir einfach ne liebe Freundin. Mir fehlt es so sehr. Ich weiß, es sind gerade mal 2 Monate, dass Ch. und ich getrennt sind, aber mir kommt es viel länger vor. Ich habe also Frühlingsgefühle und brauche nun jemanden, der diese mit mir ausleben will :-) Ansonsten gibt es nicht viel Interessantes. Zwischendurch sah es mal so aus, als hätte ich die Chance auf einen neuen Job, aber ich glaube, das wird auch nichts. Ich bin mal wieder genervt, gelangweilt, unzufrieden. Das ist ja mittlerweile fast immer so. Grrrr. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich spontan nach Miami fliege? Noch 2 Wochen, dann sitze ich schon fast im Flugzeug, ist das nicht mega??? Ich freue mich total auf eine Woche Urlaub und im Anschluss muss ich dann direkt auf nen Businesstrip nach Dublin. Schauen wir mal.

Montag, 30. März 2015

There's gotta be more to life...

Gerade fällt mir dieser Song von Stacie Orrico ein. Tja, das ist es, was ich mich am 30.3.2015 bei 6 Grad und Dauerregen und Sturm frage. Da muss doch noch mehr sein. Ich hasse meinen neuen Job. Ich hasse meinen Kollegen und das wird nie besser werden. Was soll ich nur tun. Nun bin ich in einer schlechteren Lage als vorher, weil ich nun nicht mal Kohle bekomme. Ich halte das hier nicht aus. Ich fühle mich hier dumm und werde einfach ignoriert. Mir wird nichts gezeigt. Ich schwimme im eiskalten Wasser, viel mehr, ich bin kurz vor dem Ertrinken. Das kann es doch nicht sein. Sollte so mein Leben sein? Ich habe einfach die Schnauze so voll. Ich bin so unfassbar unglücklich, ich weiß gar nichts mit mir anzufangen, das fühlt sich so schrecklich an. Wieder Single, der Job macht keinen Spaß. Ich sitze gerade hier und eigentlich will ich weinen. Total deprimiert. Heute habe ich dann noch meine "Anhörung" bei HR. Ich fühle mich derzeit nicht stark genug und denke mir, lieber raus, als drinnen ersticken. Aber ich brauche ja auch Geld. Das ist so scheisse alles. Das einzig Gute ist, dass ich nun endlich meinen Rechtsstreit hinter mir habe. Eine große Belastung, die ich nun die letzten Monate mit mir rumschleppen musste. Aber viel glücklicher bin ich jetzt auch nicht. Was will ich eigentlich vom Leben? Ich wünsche mir einen Job, indem ich wertgeschätzt werde und gerne arbeite. Gibt es das? Ich möchte eine süße Freundin, mit der ich einfach glücklich sein kann. Aber auch das scheint es nicht zu geben. Also nach vorne blicken. Und nicht vergessen - breathe on....

Donnerstag, 12. März 2015

OOO - Out of Order

Ja, irgendwie war ich eine ganze Weile out of order, ich fühle mich immer noch so und es scheint, als wäre mein gesamtes Leben irgendwie out of order. Zwei Wochen hat es mich so richtig umgebeamt, ich war so richtig krank, ich konnte nicht mal arbeiten, das will was heißen. Ich fühle mich unwohl und unzufrieden. Während meiner Krankheit hat sich Ch von mir getrennt. Und irgendwie wird die Schuld daran wieder auf mich abgewälzt... wir wollen nächste Woche noch mal reden, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob das was bringt. Einen netteren Abschluss? Weil irgendwie ist es so schon besser, eigentlich geht es mir ganz gut damit. Wir passen nicht zueinander. Ich stelle mir aber die Frage, ob überhaupt irgendjemand zu mir passt? Eine Freundin meinte letztens zu mir, dass meine Anforderungen zu speziell wären. Sind sie wirklich so speziell, oder ist es nicht einfach so, dass ich dieses Magic Gefühl suche kombiniert mit den Attributen, die mir wichtig sind, sprich Intellekt, Humor, etc. Bin ich tatsächlich zu anspruchsvoll bzw. ist mein Leben zu unsortiert, um eine Beziehung führen zu können? Ist das einfach eine Träumerei? Oder gibt es sowas in der Realität? Außerdem ist mein Bedürfnis ist riesig groß nach sinnlichen Erlebnissen. Und irgendwie ständig. Ich bin bislang immer brav gewesen, aber steckt in mir ein typischer Fremdgeher, weil ich immer nach dem Neuen und Aufregenden suche oder tue ich das nur, weil mir dies bislang einfach so nicht begegnet ist. Ich hatte wirklich Angst vor einer Trennung mit Ch, weil ich immer Angst habe, ich würde niemand neuen finden. Bleibe ich dann aber in der Beziehung fühle ich mich eingeengt und eingeschränkt. Bin ich eigentlich normal oder ist das einfach krass? Heute habe ich mal wieder HG Termin und diesen brauche ich auch dringend. Es ist so viele Wochen her und ständig passiert irgendwas. Und noch immer ist das Verfahren nicht durch, ich habe die Schnauze so extrem voll und hoffe, dass das endlich ein Ende findet, weil es mich so annervt und innerlich stresst. Es geht einem ziemlich an die Substanz. Ich bin so müde und ich fühle mich so ausgelaugt. Und die Auswirkungen vom letzten Job in diesen sind wirklich gravierend. Ich habe dank dem Vorgefallenen wirklich bleibende Schäden, ich fühle mich oft dumm und überfordert, Angst vor Gesprächen etc. Ja, Angst ist ein großes Thema. Irgendwie ist sie zurück. Nicht in dem Ausmaß, aber einfach da. Also, irgendwie eben grad out of order, denn das bin ich nicht, aber auch ich kann nicht immer funktionieren. Das akzeptiert nicht jeder, aber dann ist das eben so. Kann ich nicht ändern. Muc-Tipp: Den kommenden Frühling nutzen und ab in die Sonne. Frühlingsgefühle....

Dienstag, 10. Februar 2015

Sternzeichen Zwillinge

Gestern wurde mir noch mal detailliert offeriert, welche negativen Eigenschaften das Sternzeichen Zwillinge doch hat - unehrlich, ungeduldig, spöttisch, launisch, sprunghaft... es gibt wohl auch positive Eigenschaften, aber diese gehen gefühlt ganz schön unter. Was hat man davon, dass ich kreativ oder kommunikativ bin, wenn ich in Wahrheit unehrlich bin. Unehrliche Kommunikation? Gut, das ist damit wohl nicht ganz gemeint, aber dennoch gibt es mir zu denken. Wobei unromantisch soll ich ja auch sein und das bin ich ja doch schon irgendwie. Letzten Endes ist der Zwilling der Fremdgeher schlechthin und obwohl ich es bislang nicht war, so befinde ich mich innerlich im Frühling. Ich will die ganze Zeit etwas Neues, Aufregendes, ständig fehlt mir etwas.... dabei habe ich das mit Ch noch immer nicht geklärt und ich weiß auch noch immer nicht, was ich eigentlich will. Umgekehrt gefragt, wenn ich das mit uns aufrecht erhalten wollte, dann wüsste ich es doch auf jeden Fall. Ich frage mich also derzeit eher, ob ich es aufgebe oder nicht, sprich, was könnte ich verlieren? Ist das nicht ein wenig egoistisch? Mmh, wenn man das hier liest, dann könnte ich auch 20 Jahre alt sein, aber mit Bestimmtheit nicht 31. Eigentlich echt witzig. Irgendwie bleibe ich scheinbar stehen. Ich wünschte meine Falten würden das auch. Und anstatt, dass meine Haare gesund wachsen, wachsen mir graue Haare. Das ist doch alles krass. Heute Nacht habe ich geträumt, ich wäre kurz vor 40. Und irgendwie bin ich das ja auch. Aber was ist schon dabei? Mein Problem ist doch nur, dass ich bis dahin vielleicht eher weiß, was ich vom Leben will, aber letzten Endes wird es doch eh nicht so sein. Also konzentriere ich mich vorerst darauf, dass mein Arsch mit 40 noch genauso ist, wie mit 31. Und mal wieder möchte ich jetzt betonen, dass mich dieser Winter ends ankotzt. Wenn jetzt dann nicht bald Frühling wird, dann bring ich Petrus um. So. In diesem Sinne, tschö - tschö kpa Winter!

Montag, 19. Januar 2015

Verloren...

... in mir selbst. So fühle ich mich gerade ein wenig. Heute ist der 19. Januar 2015 und ich habe das Gefühl, dieser Monat endet mal wieder nicht. Wie immer, Januar ist ein endloser Monat, der zu nichts zu gebrauchen ist. Dieser Monat kein einfach gar nichts, außer kalt und dunkel sein. Ich warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf den Frühling. Ich fühle mich heute gar nicht wohl, total angespannt irgendwie und ich weiß nicht, was los ist. Fühle ich mich überfordert im neuen Job? Oder mit all meinen Zweifeln? Letzte Woche war ich geschäftlich in Dublin, das war echt toll und hilfreich und so unfassbar anstrengend. Und mit Ch. ich weiß nicht, ich liebe sie, sie ist so süß und dennoch schaffe ich es grad nicht, mich 100% wohl zu fühlen. Und das mit dem O das klappt auch immer noch nicht. Woran liegt das nur? Bin ich so unentspannt. Das große Elternkennenlernen war auch am Samstag und ich muss mich daran gewöhnen, dass es anders ist als bei mir zuhause und auf der anderen Seite, es sind 5 Monate, ich meine 5 Monate sind doch keine Zeit für irgendwelche Entscheidungen, das braucht einfach alles Zeit. Ich könnte so glücklich sein und irgendwie bin ich es aber grad nicht. Ich suche und warte, ich weiß nur nicht was und worauf. Ich bräuchte mal ein bisschen Abstand, vielleicht würde mir ein wenig Urlaub echt mal gut tun. Das ist einfach schon so lange her. Letztes Jahr war ich gar nirgends, außer ein WE in Hamburg. Ich bin grundlos unzufrieden, aber ich kann nichts für mein inneres Ungleichgewicht, ich kann manche Dinge einfach nicht so annehmen. Und ich erkenne, dass wenn ich das nicht mache, dass es mir schlechter geht. Ich fühle mich so seltsam und ich interpretiere wieder ganz viel hinein. Ich habe wieder Angst. Dabei kann ich nicht mal sagen, wovor genau. Anstatt, dass ich einfach mal genieße...und immer wirkt sich das auf meinen Zustand aus, mir geht es einfach nicht so gut... Heute in zwei Monaten kann ich wenigstens mein Verfahren abschließen - so langsam wird es absehbar, wobei das immer noch über 8 Wochen sind, das ist schon lange. Dann ist es ein dreiviertel Jahr!!!! MUC Tipp: Das Beste draus machen...

Montag, 5. Januar 2015

Wäre das Leben einfach, so wäre es sicher nicht meins...

Es ist Sonntag, der 4. Januar 2015 - unfassbarer Weise ist es also schon 2015. Vor einem halben Jahr habe ich nicht an 2015 gedacht und wenn dann nur mit dem Aspekt, dass alles besser ist oder anders. Anders ist es auf jeden Fall. Immerhin nicht stehen geblieben. Doch wo fange ich an? Und wo hört bei mir eigentlich etwas auf. Ist nicht mein Leitsatz "Was einmal anfängt hört auch auf"? Sicher, aber das beschreibt vielleicht einen Flug oder ein scheiß Meeting oder die Hochzeit von irgendjemanden wo man nicht sein will, auf jeden Fall nicht mein Leben. Wieso auch, es soll auch weitergehen. Manchmal sitze ich da und freue mich auf die Zukunft, aber ohne etwas Bestimmtes. Also ohne das Haus mit Zaun, die Hochzeit oder die Beförderung. Einfach mit Nichtwissen, was kommt. Ist das nun positiv oder negativ? Ich weiß es nicht, weil ich nicht weiß, was ich eigentlich will, weder im Moment, noch im Leben generell. Da wären wir aber erstmal beim Moment. Ich weiß mal wieder gar nichts. Über 6 Monate habe ich nichts geschrieben. Zuerst einmal ein kleiner Rückblick, ich wurde Ende Juli noch fristlos gekündigt, selbstverständlich grundlos und eigentlich wusste ich nicht, ob ich mich freuen sollte oder traurig sein. Es war jedenfalls unfassbar. Ich befinde mich seit diesem Zeitpunkt in einem Rechtsstreit und habe auf mittlerweile drei! Kündigungen auch drei Klagen eingereicht. Ich muss die Welt hierzu nicht verstehen oder doch? Man fragt sich manchmal, wieso Menschen so sein können, was das eigentlich soll? Aber ich weiß für mich, Schluss mit solchen Ungerechtigkeiten, ich lass es mir nicht mehr gefallen und ich nehme Ungerechtigkeiten nicht mehr an. Und so kämpfe ich, seit Monaten und noch bis ins Frühjahr hinein, aber das brauche ich, für meine innere Zufriedenheit. Klein bei zu geben ist für einen selbst nicht immer die bessere Lösung, sie ist einfacher und weniger anstrengend, aber man bleibt nicht bei sich, denn man nimmt etwas hin, das man eigentlich nicht hinnehmen möchte. Es heißt also abwägen, was ist wichtiger. Für mich definitiv mit erhobenem Haupt aus der Scheiße rausglotzen. Ich werde sie nicht schlucken! Im August habe ich ein Date mit Ch. gehabt. Mein Gott, das perfekte Date würde ich behaupten. Und darauf folgen knapp 5 Monate einer echt liebevollen Beziehung. Und dann passiert genau das, was nicht passieren soll. Zweifel. Wieso denn eigentlich? Eingeredete Zweifel, weil die Familie anders denkt? Oder Zweifel, weil man andere Erwartungen hat. Einfach mal wieder nicht wissen, was man eigentlich will. Ich bin verwirrt und das macht es so schwer. Ein toller Mensch, toller Sex, Spaß, viel Herz, was wünsche ich mir denn mehr. Warum fällt es mir so schwer, die Beeinflussungen von außen zu ignorieren oder gar abzuweisen? Ist es mir so wichtig oder denke ich selbst etwa so? Ich weiß es einfach nicht, ich kann es jetzt nicht sagen. Ich werde auf jeden Fall nicht einfach so aufgeben, denn das bin ich nicht. Es ist fraglich, ob ich wirklich zufrieden sein kann. Suche ich nach innerlichem Stress? Ein neuer Job ist da und schwupp soll etwas anderes wieder schief laufen. Brauche ich Katastrophen? Kann ich vielleicht nicht ohne sie leben? Manchmal denke ich an die Zukunft, ich freue mich auf sie, aber da ist nichts Konkretes. Es ist leer. Ich freue mich einfach darauf. Freue mich also darauf, dass Dinge in z.B. sechs Monaten einfach anders sind, weiter, verändert? Wie können Menschen eigentlich einfach dauerhaft zufrieden sein? Ich kann es nicht. Auf in 2015. Ich bin gespannt auf Dich....