Montag, 19. Januar 2015
Verloren...
... in mir selbst. So fühle ich mich gerade ein wenig. Heute ist der 19. Januar 2015 und ich habe das Gefühl, dieser Monat endet mal wieder nicht. Wie immer, Januar ist ein endloser Monat, der zu nichts zu gebrauchen ist. Dieser Monat kein einfach gar nichts, außer kalt und dunkel sein. Ich warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf den Frühling.
Ich fühle mich heute gar nicht wohl, total angespannt irgendwie und ich weiß nicht, was los ist. Fühle ich mich überfordert im neuen Job? Oder mit all meinen Zweifeln? Letzte Woche war ich geschäftlich in Dublin, das war echt toll und hilfreich und so unfassbar anstrengend.
Und mit Ch. ich weiß nicht, ich liebe sie, sie ist so süß und dennoch schaffe ich es grad nicht, mich 100% wohl zu fühlen. Und das mit dem O das klappt auch immer noch nicht. Woran liegt das nur? Bin ich so unentspannt.
Das große Elternkennenlernen war auch am Samstag und ich muss mich daran gewöhnen, dass es anders ist als bei mir zuhause und auf der anderen Seite, es sind 5 Monate, ich meine 5 Monate sind doch keine Zeit für irgendwelche Entscheidungen, das braucht einfach alles Zeit. Ich könnte so glücklich sein und irgendwie bin ich es aber grad nicht. Ich suche und warte, ich weiß nur nicht was und worauf. Ich bräuchte mal ein bisschen Abstand, vielleicht würde mir ein wenig Urlaub echt mal gut tun. Das ist einfach schon so lange her. Letztes Jahr war ich gar nirgends, außer ein WE in Hamburg.
Ich bin grundlos unzufrieden, aber ich kann nichts für mein inneres Ungleichgewicht, ich kann manche Dinge einfach nicht so annehmen. Und ich erkenne, dass wenn ich das nicht mache, dass es mir schlechter geht. Ich fühle mich so seltsam und ich interpretiere wieder ganz viel hinein. Ich habe wieder Angst. Dabei kann ich nicht mal sagen, wovor genau. Anstatt, dass ich einfach mal genieße...und immer wirkt sich das auf meinen Zustand aus, mir geht es einfach nicht so gut...
Heute in zwei Monaten kann ich wenigstens mein Verfahren abschließen - so langsam wird es absehbar, wobei das immer noch über 8 Wochen sind, das ist schon lange. Dann ist es ein dreiviertel Jahr!!!!
MUC Tipp: Das Beste draus machen...
Montag, 5. Januar 2015
Wäre das Leben einfach, so wäre es sicher nicht meins...
Es ist Sonntag, der 4. Januar 2015 - unfassbarer Weise ist es also schon 2015. Vor einem halben Jahr habe ich nicht an 2015 gedacht und wenn dann nur mit dem Aspekt, dass alles besser ist oder anders. Anders ist es auf jeden Fall. Immerhin nicht stehen geblieben. Doch wo fange ich an? Und wo hört bei mir eigentlich etwas auf. Ist nicht mein Leitsatz "Was einmal anfängt hört auch auf"? Sicher, aber das beschreibt vielleicht einen Flug oder ein scheiß Meeting oder die Hochzeit von irgendjemanden wo man nicht sein will, auf jeden Fall nicht mein Leben. Wieso auch, es soll auch weitergehen. Manchmal sitze ich da und freue mich auf die Zukunft, aber ohne etwas Bestimmtes. Also ohne das Haus mit Zaun, die Hochzeit oder die Beförderung. Einfach mit Nichtwissen, was kommt. Ist das nun positiv oder negativ? Ich weiß es nicht, weil ich nicht weiß, was ich eigentlich will, weder im Moment, noch im Leben generell. Da wären wir aber erstmal beim Moment. Ich weiß mal wieder gar nichts. Über 6 Monate habe ich nichts geschrieben.
Zuerst einmal ein kleiner Rückblick, ich wurde Ende Juli noch fristlos gekündigt, selbstverständlich grundlos und eigentlich wusste ich nicht, ob ich mich freuen sollte oder traurig sein. Es war jedenfalls unfassbar. Ich befinde mich seit diesem Zeitpunkt in einem Rechtsstreit und habe auf mittlerweile drei! Kündigungen auch drei Klagen eingereicht. Ich muss die Welt hierzu nicht verstehen oder doch? Man fragt sich manchmal, wieso Menschen so sein können, was das eigentlich soll? Aber ich weiß für mich, Schluss mit solchen Ungerechtigkeiten, ich lass es mir nicht mehr gefallen und ich nehme Ungerechtigkeiten nicht mehr an. Und so kämpfe ich, seit Monaten und noch bis ins Frühjahr hinein, aber das brauche ich, für meine innere Zufriedenheit. Klein bei zu geben ist für einen selbst nicht immer die bessere Lösung, sie ist einfacher und weniger anstrengend, aber man bleibt nicht bei sich, denn man nimmt etwas hin, das man eigentlich nicht hinnehmen möchte. Es heißt also abwägen, was ist wichtiger. Für mich definitiv mit erhobenem Haupt aus der Scheiße rausglotzen. Ich werde sie nicht schlucken!
Im August habe ich ein Date mit Ch. gehabt. Mein Gott, das perfekte Date würde ich behaupten. Und darauf folgen knapp 5 Monate einer echt liebevollen Beziehung. Und dann passiert genau das, was nicht passieren soll. Zweifel. Wieso denn eigentlich? Eingeredete Zweifel, weil die Familie anders denkt? Oder Zweifel, weil man andere Erwartungen hat. Einfach mal wieder nicht wissen, was man eigentlich will. Ich bin verwirrt und das macht es so schwer. Ein toller Mensch, toller Sex, Spaß, viel Herz, was wünsche ich mir denn mehr. Warum fällt es mir so schwer, die Beeinflussungen von außen zu ignorieren oder gar abzuweisen? Ist es mir so wichtig oder denke ich selbst etwa so? Ich weiß es einfach nicht, ich kann es jetzt nicht sagen. Ich werde auf jeden Fall nicht einfach so aufgeben, denn das bin ich nicht. Es ist fraglich, ob ich wirklich zufrieden sein kann. Suche ich nach innerlichem Stress? Ein neuer Job ist da und schwupp soll etwas anderes wieder schief laufen. Brauche ich Katastrophen? Kann ich vielleicht nicht ohne sie leben? Manchmal denke ich an die Zukunft, ich freue mich auf sie, aber da ist nichts Konkretes. Es ist leer. Ich freue mich einfach darauf. Freue mich also darauf, dass Dinge in z.B. sechs Monaten einfach anders sind, weiter, verändert?
Wie können Menschen eigentlich einfach dauerhaft zufrieden sein? Ich kann es nicht.
Auf in 2015. Ich bin gespannt auf Dich....
Abonnieren
Posts (Atom)