Montag, 27. April 2015

Magic? Where are you?

Es ist Montag, der 27. April 2015 und die Sonne scheint. Heute vorerst zum letzten Mal. Dann kommt ein Frühlingscut. Vielleicht in meinem Inneren? Wäre mal nicht schlecht, oder? Ich denke ständig an Küssen und Nähe und überhaupt. Das ist doch nicht mehr normal. Letzte Woche war erst eine gute Woche, dann eine schlechte, gaaanz schlecht und dann wieder ok. Wie wird wohl diese Woche? Naja, letzten Endes war es so, dass ich die Woche zuvor ja jemanden online kennengelernt habe C2 und irgendwie... mhhh. Wir hatten uns mehrmals überlegt, uns zu treffen, aber sie war noch erkältet. Und dann endlich, für Donnerstag. Doch plötzlich hatte sie anscheinend jemand anderen am Abend zuvor kennengelernt und konnte mich deshalb nicht mehr treffen. Und dann noch ein ernüchterndes Telefonat mit meinem Headhunter. Dieser Tag war sowas von gelaufen. Ich zweifelte mal wieder an meinem ganzen Leben und irgendwie war immer alles gleich doppelt scheisse, einfach scheisse reicht ja nicht. Doch am späteren Abend wendete sich das Blatt noch mal und vielleicht war da ja doch was? Ich weiß, wenn ich sie nicht treffe, dann bereue ich das. Wenn wir uns nicht treffen, dann bereuen wir das. Es ist ein Blind Date, ja, aber irgendwie ein sehr vielversprechendes. Und nun soll es heute sein? Ich will heute keine Nachricht von ihr bekommen, weil ich befürchte, dass sie wieder absagt. Ich will sie sehen. Und vielleicht auch mehr. Ich bin total nervös und gespannt. Ich weiß so gar nicht, was mich erwartet. Ich freue mich auf heute Abend. Viel zu sehr, glaube ich. Jetzt muss ich aber doch noch was anderes anbringen. Am Samstag habe ich M am Chiemsee besucht, nein, nicht in dieser Hinsicht, einfach so. Wir haben uns ewig nicht gesehen. Wir haben was gegessen und waren dann in der Sundowner Bar in Übersee. Dort saßen wir auf einer Mauer und vor uns eine Oma (gut erhaltene Mitte 60) und ihr wirklich süßer Enkel. Ich erzählte M, dass ich in genau zwei Wochen bereits im Flieger sitzen würde. Da drehte sich die Frau um und fragte mich, wohin es denn gehen würde. Ich erwiderte "nach Miami"... das fand sie so toll und schwupps war ich in eine Unterhaltung verwickelt, in der ich alles Mögliche über die Frau erfahren sollte. Als sie ging, sagte sie noch zu mir "Ich freue mich so für Sie, ich wünsche Ihnen einen ganz, ganz tollen Urlaub" Ich bedankte mich natürlich, dann ging sie, drehte sich noch mal um und sagte "Versprechen Sie mir eines, genießen Sie Ihr Leben". "Das werde, ich, versprochen". Das war eine dieser Begegnungen. Aber sie gab mir zu denken. Denn hat die Frau vielleicht sich in mir gesehen? Als sie jünger war? Eine Frau, die nichts an ihrem Leben bereute, was sie mir auch wünschte? Oder bereute sie vielleicht, Kinder bekommen zu haben? Es war gar keine leichtes, ihr zu versprechen, mein Leben zu genießen. Denn das ist gar nicht so einfach. Aber ich weiß, ich würde es auf jeden Fall versuchen. Und ich hoffe, dass ich den heutigen Abend genießen kann. Ich bin so unfassbar gespannt... MUC-Tipp. München in vollen Zügen genießen :-)

1 Kommentar:

J hat gesagt…

Manchmal haben Leute, die uns nicht kennen, mehr Ahnung von uns als wir denken... Eine weise Frau, das sollten wir uns sehr zu Herzen nehmen!

xxx,
deine J.