Donnerstag, 17. Juni 2010

Schafskälte in München

Heute ist der 17. Juni 2010 und mal wieder regnet es aus Strömen, das ist zum WAHNSINNIG-WERDEN!!!!!! Der Mai war ein absoluter Trauermonat, denn abgesehen von drei sonnig-warmen Tagen war der Mai ausschließlich kalt und verregnet. Jeder einzelne Tag. Dann kam endlich der Juni und es regnete. Doch dann, an meinem Geburtstag, schien plötzlich die Sonne und es wurde warm...und es blieb so, eine ganze Woche. Doch zum Auftaktspiel Deutschland in der WM war bereits wieder der erste Regentag. Doch dass dies auch so bleiben sollte, das hätte ich nicht für möglich gehalten. 12 Grad und Regen, seit fast einer Woche schon wieder und keine Besserung in Sicht. Den ganzen, sehr kalten Winter, habe ich mich auf den Sommer gefreut. Und jetzt, wo er da ist, fühlt es sich schlimmer an als Winter. Denn der Sommer vergeht und es wird wieder Winter. Ein Sommer in München oder überhaupt Deutschland, kaum zu empfehlen.
Neben Wetter und leicht angeschlagener Gesundheit, sinkt meine Freude an meiner jetzigen Arbeit noch zusätzlich.
Soll es das gewesen sein. Ich bin ein wenig unzufrieden und wünsche mir Sommer und wer weiß, einen neuen Job? Was bleiben soll ist M., denn ich werde immer glücklicher und kann mir ein Leben ohne M. gar nicht mehr vorstellen.
Es soll so bleiben, für immer :-)


Dienstag, 13. April 2010

Spring-time in Munich

Heute ist der 13. April und ich vernachlässige meinen Blog, anscheinend, weil meine ups and downs nachlassen, denn ich bin einfach konstant glücklich. Dennoch sollte ich mich darauf nicht allzu sehr ausruhen, nicht, dass es mir zu langweilig wird. Aber ehrlich, davon ist nichts in Sicht.
Ich bin unglaublich glücklich mit M.- seit 7 Monaten und sogar noch einer Woche- 7 Monate habe ich gebraucht, um ES zu sagen. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich es ausgesprochen habe und es erwidert wurde. Klar, ich habe X geliebt, aber da war das einfach purer Schwachsinn. Im Nachhinein denke ich als, ich hatte sie wohl nicht alle, aber dennoch war es genau richtig für den Start und es war spannend und aufregend.
Dass konstant glücklich sein auch aufregend und wunderschön sein kann, das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Doch M. und ich erleben so einiges, vom großen Streit, über Meinungsverschiedenheiten, zu tollen Unternehmungen und harmonischem Zusammensein. Es ist alles dabei und ich glaube, das ist auch gut so.
Wir waren sogar wellnessen und hey, meine Familie findet M. gut. Herzlich aufgenommen, nach 2 Besuchen, unfassbar, wenn man es genau nimmt. Das haut mich um.
Wie konnte es dazu kommen, dass ich mal so glücklich bin. Hallo???!!! Ich habe eine Beziehung und ich bin (fast) nie genervt. Normal bin ich nach einer Übernachtung geflüchtet, geschweige denn, dass ich es ertragen konnte, neben jemandem zu liegen. Oft erlebt, nie genossen. Doch jetzt, ich schlafe. Und noch besser- ich kann essen. Normal bin ich immer am Würgereflex gewesen, doch jetzt kann ich alles essen und genießen. Und noch was: ich bin gar kein so mega oberflächliches Arschloch, wie gedacht. Klar, ein bisschen schon, das ist auch wichtig. Meine Ansprüche sind nach wie vor hoch, doch diese kann M. ja Gott sei Dank erfüllen.
Im Übrigen ist es jetzt Frühling, man kann sagen seit Ende März. Der Winter war ein Alptraum. Kaum zu ertragen und super nervtötend. 7 Monate und davon 5 Kackmonate. Kaum zu fassen, oder? Ein Re-sitting am Chiemsee ist angebracht und ich freue mich jetzt schon drauf, mit M. an unserem Platz auf den See im Sonnenuntergang zu blicken und noch einmal das Gefühl vom 6. September hervorrufen.

Gestern schreibt mich Z an. Und sagt mir, dass ich doch die richtige Person gewesen wäre und süß und so. Wofür eigentlich.
Die Sache ist gegessen. Ich bin weg vom Markt und das ist auch schön.
Dennoch spricht auch nichts dagegen, mal kurz ein, zwei Sätze zu wechseln. Auf jeden Fall hätte das nichts werden können.

Y ist auch wieder bei Facebook, mal drin, mal draußen, mal Single mal nicht. Y kann sich nicht entscheiden und ehrlich, das hätte keinen Sinn gemacht.
Ein unglaublich schönes Date am Nymphenburger Schloss und ein traumhafter Sommerabend in Stuttgart- eine nette Erinnerung. Eines kann ich definitiv behaupten, ich habe sowohl von X, als auch von Y und Z nette Erinnerungen und ein paar schöne Stunden.
Dafür hat es sich gelohnt.

Und nun habe ich M.

Ah, da fällt mir noch was ein. Familienidylle ist ja schön und gut. Ab wann sind Eltern zu sehr Eltern und ab wann könnte es gefährlich für eine Freundschaft werden?
Wenn ein Kind beim Frühstück auf dem Sofa gewickelt wird und naja nicht mehr nur Muttermilch bekommt, dann kann es einen schon wegbeamen und tief im Inneren denke ich, das ist zu viel für eine ungleichgewichtige Freundschaft (hinsichtlich Lebensplanung und Co.)

Heute Abend ist griechischer Abend mit der Putzfrau in der Firma angesagt. Inwiefern dies endet, das weiß man noch nicht. Der Chef hat das Bierfass aufgebaut und außer griechischem Wein, sind alle nicht so daran interessiert- we'll see.

Bis zum nächsten Mal.

MUC-Tipp: Riem-Arcaden- wie shoppe ich das schlechte Wetter weg.

Montag, 8. Februar 2010

Good bye 2009, good bye AIDA, good bye old times, good bye lonelyness

Ich fasse es nicht, dass es bereits der 8. Februar ist und ein Großteils des Jahrhundertwinters bereits an mir vorbeigezogen ist, ohne, dass ich hier meinen Senf zu dem Geschehenen dazu gebe.
Am WE des 5. / 6. Dezembers waren es 3 Monate und diese verbrachten M und ich in Wien. Wien ist eine tolle Stadt, das muss ich schon sagen, man könnte sich fast vorstellen, dort sesshaft zu werden. Weihnachten ist dort ein bisschen wie im Märchen und das Le Mériedien ein wirklich tolles Hotel. Dort habe ich Romantik einmal ganz anders erlebt und es war einfach wunderbar.
Der Dezember war ein stressiger Monat und das nicht nur arbeitstechnisch gesehen.
Und tatsächlich kam M über Silvester nach PF nach und es war wirklich gut.
In Hinsicht auf meine Umgebung etc. ist alles viel besser gewesen, als erwartet und ich war erleichtert und sehr glücklich.
M auch. Leider hat das M dazu veranlasst ein bisschen sich zu weit in meinen Bereich vorzuwagen und das löste dann doch den ersten richtig großen Krach aus und brachte diese Beziehung ein wenig ins Wackeln. Aber mittlerweile ist das auch längst vergessen und ich bin immer noch sehr, sehr glücklich.
Ich habe zum heutigen Zeitpunkt auch schon zwei Snowboardausflüge gemacht und bin erstaunt, dass ich es nach 5 Jahren noch kann.
Doch neben den positiven Dingen muss es natürlich auch ein paar negative geben, sonst wäre das Leben schließlich sehr langweilig.
Der AIDA habe ich vorerst tschüss gesagt. Leider kann nicht alles klappen und nur die Hälfte der ursprünglich gedachten Passagiere schippert gerade durch Dubai, Bahrain etc.
Ob ich neidisch bin? Aber selbstverständlich und zwar auf alles :-) Das Flair, die Temperaturen, der Frühstücksspeck und Eier, Sekt am Pool-Deck, Anytime Bar, Leute beobachten, Abendessen im Marktrestaurant und und und, das nimmt gar kein Ende :-) Aber wenn alles klappt, dann fliege ich im Sommer 2 Wochen nach L.A. und O.C. und das wär eh mit Abstand das Beste.
Was noch...da brauch ich nicht allzu lange nachdenken, denn Good-Bye old times hat seinen Grund.
Man nehme eine langjährige Freundschaft, setze die Beteiligten in 2 Städte, die 400km auseinanderliegen (Treffpunkt PF Mitte) und füge dem ganzen ein Kind bei. Was kommt raus? Richtig: Brei, verkackte Windeln, Geplärre und die Vorhaltung, dass nichts mehr wie früher sei. Ob mir das aufgefallen ist? Aber natürlich, aber was soll ich tun. Dass dann aber die Erzeuger meinen, dass sich so viel verändert hat, da bleibt nur ein Kopfschütteln.
Barabende? Discoabende? Sonntagsausflüge? Gemütliche Partyabende? Spaß? Rauchen, Trinken, Tanzen? Nichts, all dies ist nun unmöglich und auch wenn wir dafür jederzeit zu haben sind, so schauen wir doch der Realität ins Auge und gestehen uns ein. Familie und Nicht-Familie = Heirat und Nicht-Heirat und Kind und Nicht-Kind kann man nicht zu einem Ergebnis addieren, das da lauten würde "spaßige und vertraute" Freundschaft.
Und nun ist einfach alles anders. Und ändern kann es nur die Familie, aber nicht die Nicht-Familie, denn die ist frei.
Nun frage ich mich, was ist Glück? Sind es diejenigen, die all ihr Glück in ihre 4 Wände pressen? Oder sind es jene, die es zu jedem Zeitpunkt, jederzeit finden und wieder abgeben?
Schwierig. Eines weiß ich aber- man darf sich nie aufgeben und niemals von jemand abhängig sein und natürlich loslassen können. Das sind meine Attribute und ich bin gespannt, ob eine Freundschaft unter diesen Umständen Bestand haben kann oder ob es eine oberflächliche Bekanntschaft wird.
Adeeee good old time. Für mich wird es immer great times geben, das weiß ich und derzeit, bin ich trotz allem, sehr, sehr glücklich :-)